06.10.2017, 15:12 Uhr

"Kunst_Koordinaten" der heimischen Szene

"Kingdom" von C. Bazant-Hegemark gehört zu jenen Werken, die sich einem imaginativen Kosmos zuwenden. (Foto: Museum Angerlehner)

Neue Ausstellung im Museum Angerlehner widmet sich der Vermessung der österreichischen Kunstszene.

WELS. Ab 8. Oktober ist die aktuelle Sammlungspräsentation "Kunst_Koordinaten" im Museum Angerlehner zu sehen. Mittels eines Koordinatensystems werden Themen und Handschriften der aktuellen künstlerischen Produktion in unserem Land gegliedert. Norden, Osten, Süden und Westen stehen für vier Territorien der künstlerischen Sprachlichkeit: Figuration, Gestik, Abstraktion und Imagination sind als vier bildnerische Grundkonzepte auszumachen. Mit etwa 60 Kunstwerken, hauptsächlich Malerei, aber auch mit Grafik und Skulptur, seit den 1980er Jahren bis heute wird ein breites kreatives Panorama entwickelt und ein Geflecht von Beziehungen, Inspirationen und Analogien dargestellt. Abstrakte Konzepte kennzeichnen die geistige Landschaft von Künstlern wie Erwin Bohatsch oder Walter Vopava, während sich andere Künstler der mittleren und jüngeren Generation wie Florentina Pakosta oder Christian Bazant-Hegemark einem imaginativen Kosmos zuwenden: die Abbildung von Wirklichkeit dient als Sprungbrett in erdachte Bild-Welten. "Kunst_Koordinaten" ist bis 29. Juli 2018 zu sehen.

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