27.10.2017, 13:08 Uhr

Osteoporosetherapie für starke Knochen

Knochendichtemessung kann Osteoporose vorbeugen. (Foto: Klinikum WEGR)

Die Knochendichte sollte zirka ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig kontrolliert werden.

WELS. Dass die Knochendichte mit dem Alter abnimmt, ist ein natürlicher Prozess. Osteoporose allerdings beschleunigt den Abbau der Knochenmasse. Rund 700.000 Österreicher sind derzeit davon betroffen. Wird Osteoporose frühzeitig erkannt, wirken Medikamente, Ernährung und Bewegung dem Verlust der Knochenstruktur entgegen. "Mit zunehmendem Alter nimmt der Kalkgehalt in den Knochen ab", erklärt Wolfgang Lintner, Leiter des Instituts für Nuklearmedizin am Klinikum Wels-Grieskirchen. "Die Widerstandsfähigkeit des Knochens gegen Stürze, Traumen und andere Belastungen von außen wird geringer." Um Risikopatienten rechtzeitig zu erkennen, sollte die Knochendichte frühzeitig, etwa ab dem 40. Lebensjahr, kontrolliert werden.

Ansteigende Knochendichte

Wenn im Bedarfsfall rechtzeitig Therapiemaßnahmen ergriffen werden, kann die Knochendichte auch wieder ansteigen. Analysiert wird die Knochendichte über eine einfache Messung, zu welcher der Hausarzt seine Patienten überweisen kann. "Außer der Knochendichtemessung erheben wir auch die Anamnese, führen eine klinische Untersuchung durch und gewichten bestimmte Risikofaktoren", sagt Lintner. Dazu zählen zum Beispiel der Zeitpunkt der ersten Regelblutung oder der Menopause, Gewicht, Begleiterkrankungen, Operationen oder eingenommene Medikamente.
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