29.11.2017, 10:34 Uhr

Hohe Auszeichnung für Welser Panzerbataillon

Offiziersstellvertreter Christoph Gärtner (2.v.li.) durfte die Auszeichnung stellvertretend entgegennehmen. (Foto: Bundesheer/Harald Minich)

Die "Einheit des Jahres“ des Österreichischen Bundesheeres kommt aus dem Panzerbataillon 14 aus Wels.

WELS/WIEN. Bei der Veranstaltung "Militär des Jahres 2017" im Verteidigungsministerium zeichnete kürzlich Bundesminister Hans Peter Doskozil Soldaten, zivile Bedienstete und Dienststellen des Bundesheeres für besondere Leistungen aus. Die Auszeichnung "Einheit des Jahres" erhielten jene Soldaten des Panzerbataillons 14 aus Wels, die bei der "Strong Europe Tank Challenge" den Sieg errangen. Im Mai 2017 konnten sie sich bei dem anspruchsvollen Wettkampf gegen Panzerbesatzungen aus fünf anderen Nationen durchsetzen und den Gesamtsieg für sich entscheiden. Österreich nahm zum ersten Mal an dem von den USA veranstalteten Bewerb am Truppenübungsplatz Grafenwöhr teil.

Trendwende: Kader verdoppelt

Der aus 16 Unteroffizieren und Chargen bestehende Panzerzug wurde von dem Welser Offiziersstellvertreter Christoph Gärtner aus der 2. Panzerkompanie geführt. "Rückblickend haben wir in den letzten Jahren viel erreicht und ich kann feststellen, dass das Bundesheer die wichtige Akzeptanz und Wertschätzung in der Bevölkerung besitzt. Wir konnten eine Trendwende im Personalaufwuchs einleiten und den Kaderaufwuchs mehr als verdoppeln. Ich setzte darauf, dass das weiter fortgesetzt wird", so Doskozil. "Die Basis des Bundesheeres wird vor allem von Grundwehrdienern, Miliz- und Berufssoldaten gebildet. Das spiegelt diese Veranstaltung wider, und mit diesem Preis heben wir die Leistung der Mitglieder dieses Ressorts hervor. Ich bin stolz auf das Bundesheer und gratuliere allen Preisträgern herzlich", so der Minister weiter.

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