04.07.2015, 07:16 Uhr

HTL Wels funkt mit der großen weiten Welt – und darüber hinaus

Die beiden Diplomanden David Reiter (4. v.li.) und Peter Jukresch (5. v.li.) ermöglichen mit ihrer Satellitenfunkanlage der HTL Wels, mit aller Welt und darüber hinaus (Funk-)Kontakt aufzunehmen.
„Eine Funkverbindung mit den Astronauten der internationalen Raumstation ISS herzustellen – das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die diese Anlage bietet“, sagt der Diplomand David Reiter über seine Motivation, in Kooperation mit seinem Kollegen Peter Jukresch an der HTL Wels eine Satellitenfunkanlage für den Amateurfunk zu konzipieren und schließlich zu realisieren.
Bei ihren Betreuern, Abteilungsvorstand Ralph Mitterhuber und Martin Weigl, selbst lizenzierter Funkamateur, stießen die beiden Projektanten der Abteilung Maschinenbau auf offene (Funker-)Ohren.

Mindestens so aufwendig wie die Konzeption waren die Behördenwege, müssen doch für die Außenantenne am Dach der Schule allerlei gesetzliche Bestimmungen eingehalten werden. Reiter: „Nach vollendeter Arbeit krönt nun eine elektronisch vollnachführbare Antennenanlage für Amateur-Satellitenfunk den Werkstättentrakt.“

Weiters bietet ein mobiler Stationstisch neben der klassischen Anwendung im Amateurfunk auch die Möglichkeit, im Laborbetrieb reale Versuche mit Funkwellen im Kurz- und Ultrakurzwellenbereich durchzuführen.

„Unser Wunsch war es, im Haus über eine mobile Amateurfunkstation zu verfügen, die u. a. in den schulischen Laborbetrieb eingebunden werden kann und so auch für nachfolgende Schülergenerationen von Nutzen ist“, meint Funkamateur Weigl.

In Anwesenheit von einigen Mitgliedern des Amateurfunkvereins wurde die Anlage kürzlich offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
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