02.11.2017, 11:14 Uhr

Neue PV-Anlage für Kolpinghaus Wels

Seit Mitte Mai konnten durch die neue PV-Anlage des Kolpingheims bereits über 30 Tonnen CO² eingespart werden. (Foto: privat)

Kostenreduktion: Schülerheim verbrauchte Strom von 40 Haushalten.

WELS. Das Kolpinghaus Wels ist ein innovatives und umweltfreundliches Schüler- Lehrlings- und Studentenwohnheim. Der gemeinnützige Verein verfolgt auch das Ziel, die Ausgaben für den Betrieb des Heimes möglichst niedrig zu halten und dem Umweltgedanken Rechnung zu tragen. Vieles wurde dazu bereits unternommen. Um die Kosten weiter zu optimieren, wurden vor allem im Bereich der Energieversorgung bereits zahlreiche Einsparungsmaßnahmen gesetzt: Im Zuge der notwendigen Sanierung und des Neubaus des Gebäudes wurde 2006 eine Solarthermieanlage errichtet. Damit wird anstatt fossilem Erdgas, die kostenlose und umweltfreundliche Wärme der Sonnenstrahlen genutzt, um Warmwasser zu erzeugen. "Als nächsten Schritt haben wir uns entschlossen, eine PV-Anlage zu installieren, um die Kosten für die jungen Bewohner noch weiter zu senken", so Harald Immitzer, Vorsitzender der Kolpingfamilie Wels, denn die Stromkosten führten zu einer großen finanziellen Belastung des Hauses. Tagsüber wird in der eigenen Großküche mittags und abends gekocht. Entsprechend viel Strom wird dazu neben dem regulären Heimbetrieb benötigt. Jährlich verbrauchte das Schülerheim 170.000 kWh Strom (entspricht mehr als 40 Haushalten). „Seit Mai haben wir nun eine 99 kWp-PV-Anlage auf dem Gebäude unseres Schülerheims und es hat sich gezeigt, dass die Anlage in den Sommermonaten bis zu 50 Prozent unseres Strombedarfs decken kann", ist Immitzer stolz.

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