20.12.2017, 13:49 Uhr

Neue Unterkunft für Steinerkirchner Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Steinerkirchen zählt derzeit zirka 60 aktive und 18 jugendliche Mitglieder. (Foto: FF Steinerkirchen)

In einem gemeinsamen Projekt entstehen in Steinerkirchen Gemeindeamt und Feuerwehrhaus.

STEINERKIRCHEN. Gemeinsam mit dem Bau eines neuen Gemeindeamtes erhält die Freiwillige Feuerwehr Steinerkirchen ein neues Feuerwehrhaus. "Geplant ist beides in einem Gebäude, mit der gemeinsamen Nutzung eines Besprechungsraumes", sagt Kommandant Johann Leithenmair. "Es wird aber natürlich schon alles so getrennt, dass wir und die Gemeinde alleine sind. Das Stiegenhaus und einen Vorraum werden wir uns noch teilen." Derzeit wird ein Generalübernehmer gesucht, ein Architektenwettbewerb ist geplant. "Wir bekommen jedenfalls ein Feuerwehrhaus mit drei Toren, einem angebauten Katastrophenschutzlager und Parkplätzen", verrät Leithenmair. Letztere fehlen derzeit zur Gänze. "Wir müssen bei einem Einsatz über die Straße laufen, das ist ein ganz schönes Risiko." Des weiteren bekommt die neue Unterkunft getrennte Umkleidemöglichkeiten und einen Funkraum. Das alte Feuerwehrhaus ist seit den 60er-Jahren in Betrieb und fungierte davor als Gemeindeamt. "Wir haben hier ein großes Problem: Das Haus steht so knapp an der Hauptstraße, dass wir auf der Straße stehen, wenn wir mit dem Feuerwehrauto hinfahren und das Tor aufmachen." Aufgrund der hohen Kosten im Sanierungsfall beschloss ein Vertreter des Landesfeuerwehrkommandos nach einer Besichtigung die Notwendigkeit eines Neubaus. Dieser bekommt einen etwa 150 Quadratmeter großen Fahrzeugraum. Der Rest macht noch einmal rund 200 Quadratmeter aus. Anfang 2019 sollen die Bauarbeiten beginnen, Ende 2019 soll die Eröffnungsfeier stattfinden.

Zwei weitere Feuerwehren

Mit der FF Wollsberg und der FF Reuharting gibt es in Steinerkirchen zwei weitere Feuerwehren. "Das hat sich aufgrund des großen Gemeindegebietes mal so entwickelt. Wir haben außerdem landwirtschaftliche Betriebe, die sehr abgelegen sind und wo die Löschwasserversorgung mangelhaft ist", bestätigt Leithenmair die Notwendigkeit der drei Standorte.
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