04.09.2014, 15:53 Uhr

Pkw-Brand auf Autobahnrastplatz

SATTLEDT. Ein 18-jähriger Schüler aus Gmunden stellte am 2. September gegen 10:30 Uhr seinen Pkw auf dem Parkplatz vor der Raststation Voralpenkreuz im Gemeindegebiet von Sattledt ab.

Als er in diesen wieder einsteigen wollte, kam es zu einer explosionsartigen Verbrennung im Fahrzeug, woraufhin der 18-Jährige zurückgeschleudert wurde und dabei schwere Verletzungen erlitt. Er wurde mit dem Notarzthubschrauber ins UKH Linz geflogen.

Drei Gasflaschen wurden im Fußraum der Rückbank gefunden, die laut Feuerwehr geöffnet waren. Drei weitere Gaskartuschen befanden sich am Beifahrersitz. Die Brandsachverständigen der Brandverhütungsstelle und die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes Oberösterreich waren vor Ort und führten die Ermittlungen.

Laut Brandsachverständigen handelte es sich um eine Flüssiggasexplosion. Weitere Ermittlungen dauern noch an.

Der 18-Jährige soll einen Kaufvertrag für diesen Pkw bei einem Autohändler im Bezirk Vöcklabruck abgewickelt und eine Anzahlung für den Pkw geleistet haben. Am 29. August 2014 dürfte der 18-Jährige eine Probefahrt gemacht und das Fahrzeug offenbar nicht wie vereinbart zurückgebracht haben.

Bisherige Erhebungen ergaben, dass der 18-Jährige am 31. August 2014 von seinem Vater bei der Polizei als abgängig gemeldet wurde.

Auf dem Pkw befanden sich deutsche Kennzeichentafeln, die als gestohlen gemeldet waren. Diesbezüglich sind weitere Erhebungen im Gange.

Eine Einvernahme von dem 18-Jährigen ist aufgrund seiner schweren Verletzungen erst nächste Woche geplant.

Nähere Hintergründe sind derzeit noch völlig unbekannt.
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