04.07.2017, 16:41 Uhr

Welios und IBMS sind Pioniere

von li hinten: Marielis Beham und Leo Ludick (Welios) hinten von rechts Dr. Elisabeth Cäsar (Landesschulrat für OÖ) und Martina Deinhamer (NMS Wels)
Wels: Welios | Das Projekt TheoPrax des Landesschulrates für Oberösterreich bringt Wirtschaftsbetriebe mit Schulen zusammen. Der Betrieb erteilt Schülern den Auftrag ein Produkt zu erstellen, das dann dem Betrieb zur weiteren Nutzung übergeben wird. Bislang wurde TheoPrax nur an Oberstufenschulen durchgeführt. Das Welios startete das erste TheoPrax-Projekt mit der NMS in der Rainerstraße. Konkret hat das Welios den Abschlussklassen der NMS drei Aufträge erteilt: Besucherumfrage zur Attraktivität des Welios – Entwicklung des Prototyps eines neuen Exponats sowie einer neuen Science Show samt dazugehörigem Workshop. In einer Abschlusspräsentation wurden die Ergebnisse vor mehr als einhundert Personen der Schulgemeinschaft dem Auftraggeber Welios präsentiert. Ein Jahr lang wurden Schüler, die das Welios besuchten befragt und der pädagogische Berater des Welios, Mag. Leo Ludick, sieht die konsequente Arbeit des Welios bestätigt, denn die Auswertung der Befragung ergab eine tolle Zustimmung zum Welios-Konzept: „99 % der befragten Schülerinnen und Schüler waren vom Welios-Besuch begeistert. Wir wussten bereits, dass das Welios bei unseren Besucherinnen und Besuchern sehr gut ankommt. Dieses tolle Ergebnis hat uns trotzdem überrascht und gibt Ansporn!“ Die Befragung wurde durchaus nach professionellen Markterhebungskriterien durchgeführt. Jeweils an einem Wochentag wurde stichprobenartig erhoben und unter Beratung von Fachleuten der Demoskopie ausgewertet. MMag. Marielis Beham, Leiterin der Pädagogischen Konzeption im Welios, freut sich ebenfalls über die präsentierten Ergebnisse: „Wir hoffen bald die Idee des neuen Exponats umsetzen zu können, da für den Dauerbetrieb noch Adaptierungen notwendig sind.“ Bei diesem Exponat wird eine sogenannte nichtnewtonsche Flüssigkeit, die aus Wasser und Maisstärke besteht auf eine Lautsprechermembran gelegt und zeigt dann im Musikrhythmus interessante Figuren. Die Show und der Workshop bringen einen Gang durch die antiken Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft. Bei der Präsentation der Ergebnisse im Welios berichteten die Schülerinnen und Schüler auch von den Schwierigkeiten, die sie während des einjährigen Entwicklungsprozesses überwinden mussten. Gerade bei der Produktion des Prototyps des Exponats erkannten die Schülerinnen und Schüler, wie viele Dinge zu beachten sind, soll ein Experiment im Dauerbetrieb von selbst ablaufen. Leo Ludick: „Die Zusammenarbeit während des Projektjahres war bestens und ich bin begeistert mit welchem Eifer und Engagement sowohl die Schülerinnen und Schuler als auch deren Lehrer/innen die Aufgabenstellung professionell erledigten.“
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