10.01.2018, 09:04 Uhr

Diese Bauprojekte erwarten Wels und Wels-Land 2018

Die ersten Schritte zur Neugestaltung des Welser Stadtplatzes werden 2018 bereits gesetzt. (Foto: BRS/Unger)

Stadt Wels und Unternehmen geben 500 Millionen Euro aus. Im Bezirk stechen bereits laufende Projekte hervor.

WELS/BEZIRK. Das beschlossene Budget der Stadt Wels für 2018 sieht – nicht unumstrittene – Rekordinvestitionen von rund 30 Millionen Euro vor. Davon werden die Bürger im Lauf des Jahres auch einiges zu sehen bekommen: Denn es warten zahlreiche Baustellen auf sie. Dabei hervorstechen werden die Arbeiten für die A8-Anschlussstelle Wimpassing. Inklusive Begleitstraßen und Grund belaufen sich die Kosten dafür auf etwa fünf Millionen Euro. Noch im Jänner könnte der Baubeginn fixiert werden. Auf jeden Fall im Frühjahr starten der Bau des Jugendzentrums Noitzmühle (etwa 380.000 Euro) sowie die Neugestaltung des Stadtplatzes (zirka 1.000.000 Euro). Im zweiten Halbjahr sollen der Umbau des Welser Wochenmarktes um rund 500.000 Euro und womöglich der Neubau des südlichen Teils des Greif-Gebäudes starten. Dazu kommen die Bauarbeiten für zahlreiche Wohnbauten, Firmenstandorte (zum Beispiel XXXLutz, Kellner & Kunz, Felbermayr, Tiger Coatings, Prillinger) und der AMS-Neubau in der Rainerstraße. Fertiggestellt werden heuer zudem die Bauarbeiten für die VS 2 und NMS 1 in der Rainerstraße (noch im Jänner) und die Park- und Rideanlage der ÖBB am Hauptbahnhof im September. "Es gäbe noch viele weitere wichtige Dinge, die wir noch nicht gemacht haben, wie die Sanierung des Feuerwehr-Bootshauses", sagt der zuständige Stadtrat Peter Lehner (ÖVP) über die Investitionen der Stadt Wels. Mit einer Ausnahme rechnet er nicht damit, dass die Bauarbeiten zu gröberen Verkehrsproblemen führen werden: "Das Einzige, was wirklich unangenehm und schwierig werden könnte, ist der Stadtplatz."

Teure Projekte in Endphase

Bei den Projekten in Wels-Land mit Baustart 2018 sticht die Volksschul-Erweiterung in Sipbachzell hervor. Der Start des etwa 1,7 Millionen Euro teuren Projektes ist in den Sommerferien geplant. Zirka 1,15 Millionen Euro verschlingt der Bau des neuen Feuerwehrhauses in Holzhausen, der noch im Frühjahr beginnen soll. Das neue Bezirksalten- und Pflegeheim Lambach hat ungefähr 13 Millionen Euro gekostet und wird im Frühjahr fertig. Die Bauarbeiten an der etwa 2,5 Millionen Euro teuren Landesmusikschule in Buchkirchen, welche seit August 2017 laufen, werden voraussichtlich im September abgeschlossen. Auch das neue Musikheim in Bachmanning, das zirka 1,2 Millionen Euro kostet, der sanierte Kindergarten mit Krabbelstube in Pennewang (rund 511.000 Euro) und das neue Feuerwehrhaus Spieldorf in Eberstalzell (etwa 450.000 Euro) sollen heuer eingeweiht werden. Am Kraftwerk Traunleiten (Steinhaus), in das Wels Strom 48 Millionen Euro investiert, wird noch bis Herbst 2019 gebaut.

In folgenden Gemeinden in Wels-Land ist 2018 der Baustart für jeweils ein großes Projekt geplant:

Holzhausen: Neubau Feuerwehrhaus im Frühjahr, ca. 1,15 Millionen Euro
Neukirchen: Neubau Musikheim spätestens im Sommer, ca. 990.000 Euro
Pichl: Krabbelstubenerweiterung im Frühling, ca. 670.000 Euro
Sipbachzell: Volksschulerweiterung in den Sommerferien, ca. 1,7 Millionen Euro
Weißkirchen: Neubau Aufbahrungshalle spätestens im Mai, ca. 610.000 Euro

Fertigstellung 2018:
Bezirksalten- und Pflegeheim Lambach (ca. 13 Millionen Euro), Landesmusikschule Buchkirchen (ca. 2,5 Millionen Euro), Musikheim Bachmanning (ca. 1,2 Millionen Euro), Kindergarten Pennewang (ca. 511.000 Euro), Feuerwehrhaus Spieldorf (ca. 450.000 Euro)
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