29.09.2017, 12:46 Uhr

Dieses Parlament besteht ganz und gar aus Lehrlingen

Lehrlinge argumentieren und diskutieren im Lehrlingsparlament. (Foto: Parlamentsdirektion/Johannes Zinner)
Ö. Um Lehrlinge für politische und demokratische Entscheidungen zu interessieren und ihnen die Gelegenheit zu geben, den Gesetzgebungsprozess und die dabei vorgegebenen Abläufe kennenzulernen, existiert in Österreich das Lehrlingsparlament. Die Teilnehmenden lernen, ihre Meinung zu artikulieren, eigene Standpunkte zu vertreten und zu verhandeln. Dabei erleben die Lehrlinge am Ort der Gesetzgebung in Wien, wie politische Entscheidungen zustande kommen. Das Lehrlingsparlament dauert insgesamt zwei Tage. Am ersten Tag werden die Lehrlinge von der Nationalratspräsidentin Doris Bures begrüßt und mit einem Thema vertraut gemacht, das am nächsten Tag diskutiert wird. Dafür teilen sich die Teilnehmenden in Klubs, wählt wie in der Realität je einen Vorsitzenden und bestimmt, welche Personen den Klub in den Ausschussberatungen vertreten. Jeder Klub erarbeitet seine Position zum vorliegenden, fiktiven Gesetzesvorschlag. In Ausschusssitzungen gilt es, eine inhaltliche Position zu finden, der die Mehrheit aller Lehrlings-Abgeordneten in der am Nachmittag stattfindenden Plenarsitzung im Sitzungssaal zustimmen kann. Bislang fanden zwei Lehrlingsparlamente statt. Der nächste Termin steht noch nicht fest. Infos unter reininsparlament.at.
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