01.12.2017, 13:44 Uhr

Der größte ÖSV-Skiklub Oberösterreichs

Michael Offenhauser peilt weitere Top-Platzierungen bei FIS-Rennen und den Sprung in den Europacup an. (Foto: Skiklub ESKA Wels)

Kein oberösterreichischer Verbandsverein hat so viele Mitglieder wie der Skiklub ESKA Wels.

WELS. Etwa 1.200 Mitglieder zählt der Skiklub ESKA Wels, kein anderer Skiverein in den Reihen des ÖSV (Österreichischer Skiverband) hat mehr. Für die neue Saison steckten sich die Welser gewohnt hohe Ziele. Im Amateurbereich sagen Obmann Johann Doppelbauer und Co. dem großen Konkurrenten TVN Wels den Kampf an und schielen auf den Sieg in allen Wertungen. Doppelbauer schloss mit seinem TVN-Pendant Bernhard Humer bereits eine Wette ab: "Wenn wir die Mannschaftswertung gewinnen, muss Humer bei unserem Basar mitarbeiten. Andernfalls muss ich bei einer ihrer Veranstaltungen Bier ausschenken." Zuletzt hatte der TVN dreimal in Serie das bessere Ende für sich.

Die größten Talente

Neben dem Welscup sind die Augen vor allem auf die drei FIS-Rennläufer Michael Offenhauser, Severin Kreilhuber und Valentin Pruckner sowie den Skicross-WM-Vierten Maximilian Linninger gerichtet. Offenhauser gilt als Aushängeschild des Vereins, in der vergangenen Saison fuhr er bereits Europacup-Rennen. "Vielleicht fährt er nächstes Jahr sogar einmal im Weltcup, aber jetzt ist es erst einmal das Ziel, wieder in den Europacup zu kommen", sagt der für den Rennlauf zuständige Obmann-Stellvertreter Reinhardt Lauterbach, der ergänzt: "Wenn er verletzungsfrei bleibt, kann er es schaffen." Was auch für die Welscup-Teilnehmer des Skiklubs ESKA Wels gilt, aus dessen Reihen bekannte Namen wie Jürgen Kriechbaum und Evelyn Scharinger (Mädchenname Pernkopf) stammen.
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