10.11.2017, 13:24 Uhr

INNBACHTALDERBY GEHT AN PICHL...

Pichl bei Wels: Fensterstadion |

Samstag, 04.11.2017 - Fensterstadion - Winkelfeld Pichl bei Wels. Die ewig-jungen Innbachtalderbys zwischen dem SV Entholzer Pichl 1963 und dem SV Fenastra Krenglbach stehen an diesem Tag am Programm.



Am frühen Abend ist der SVP der jubelende Sieger, beide Derbys konnten mit 2:1 und somit mit einem Gesamtscore von 4:2 für sich entschieden werden. Der SVP ist somit der große Gewinner an diesem wunderschönen November Nachmittag, schiebt sich so hinter Bad Wimsbach auf Tabellenrang 2 und bugsiert den Nachbarn auf einen Abstiegsrelegationsplatz?

PICHL AKTIVER - KRENGLBACH FÜHRT...

Es war alles angerichet für einen schönen Nachmittag, die Spieler wurden von jüngsten Pichler Kickerinnen und Kickern aufs Feld begleitet und durften somit erstmals ausgestattet mit einer Dress in viele Besuchergesichter blicken. Nicht weniger wie 400 Fans liesen sich dieses Derby nicht entgehen und sorgten für die richtige Atmosphäre. Der SVP war von Beginn weg die aktivere Mannschaft und hatte bereits nach ein paar Minuten die ersten Möglichkeiten, dabei fehlte aber noch die Präzision. Wie es besser geht zeigte der Gast aus Krenglbach, nach einem Seitenwechsel war Philipp Diesenberger der Pichler Hintermannschaft enteilt und knallte den Ball unhaltbar unter die Latte - 1:0 für die Gäste des SV Krenglbach (11.). Diese frühe Führung hatte den SV Entholzer Pichl 1963 etwas aus dem Tritt gebracht und es dauerte fast 10 Minuten bis die nächsten kontrollierten Angriffe kamen, doch Fortuna war noch nicht auf Pichler Seite.

PICHL DREHT SPIEL VOR HALBZEIT...

Um wieder ins Spiel zu kommen brauchte es eine Standardsituation und die zweimalige Hilfe des Gästetorhüters. Nach 31 Minuten war es Attila Böjte der sich den Ball für einen Freistoß zurecht legte, doch wie vermutet den Ball in den Strafraum zu bringen zirkelt er diesen aufs lange Tormanneck und überraschte damit Krenglbach-Keeper Gräff - 1:1 Ausgleich. Nur drei Minuten später der erste Wechsel beim SVP, Mariyan Dragnev musste verletzt vom Feld, Trainer Wolfgang Mayr brachte Stürmer Emanuil Metodiev in die Mannschaft. Nach kurer Warmlaufphase war er am Pichler Führungstreffer maßgeblich beteiligt - zuerst umkurvte er zwei Krenglbacher Abwehrspieler und seinen Schuss konnte Gräff nicht festhalten, den Abstauber verwandelte Peter Trauner locker zur 2:1 Führung (44.). Mit dieser knappen Führung ging es auch in die Halbzeit. 

KRENGLBACH BEMÜHT - PICHL TROCKEN...

Mit dieser Überschrift kann man die gesamte zweite Halbzeit am wahrscheinlich besten beschreiben. Die Gäste aus Krenglbach waren wirklich über die gesamten 45 Minuten der zweiten Halbzeit sehr bemüht, fanden aber nicht wirklich die Lücke oder eine richtig zwingende Torchance vor. Nur einmal sollte es lichterloh vor dem Pichler Tor brennen, Maxi Aigner klärte aber auf der Linie (66.). In den letzten 10 Minuten des Spiels hätte es für die Krenglbach noch schlimmer kommen können, zuerst scheiterte Attila Böjte alleinstehend vor Gräff eben an diesem (82.) und dann gab es noch die Doppelchance von Glaser (Stange) und Metodiev der wiederum am Gästekeeper scheiterte (92.). Nach 95 Minuten beendete der souverän agierende Schiedsrichter Diesenberger dieses Derby.

VORSPIEL GEHT EBENFALLS AN PICHL...

Nach drei sieglosen Wochen kam für die Putz-Elf dieses Nachbarschaftsderby anscheinend zum richtigen Zeitpunkt. Von Beginn an zeigte man wieder die alte Stärke, musste aber ebenso wie die Kampfmannschaft einem Rückstand nachlaufen. Diesen egalisierte Emanuel Sousa innerhalb von 60 Sekunden. Es dauerte bis zur 86. Minute - bevor man über den Siegestreffer jubeln durfte. Kapitän Peter Schmuckermayr lies sich die Chance vom Punkt nicht entgehen und brachte seinem Team den Derbysieg.

STIMMEN ZUM SPIEL...

Wolfgang Mayr (Trainer SV Entholzer Pichl 1963): "Es war ein schweres Spiel, mit dem Ausfall von Dragnev verloren wir etwas die Ordnung - am Ende haben wir gewonnen und dass ist was zählt".
Roman Fuchsberger (Sektionsleiter SV Entholzer Pichl 1963): "Krenglbach hat ein starkes Derby gespielt, wir waren in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit etwas glücklicher. Am Ende haben wir nicht viel zugelassen und selbst noch die Möglichkeiten auf einen höheren Sieg ausgelassen. Krenglbach hätte sich aufgrund ihres Engagements einen Punkt verdient gehabt, am Ende zählt das Ergebnis und da haben wir um ein Tor mehr erzielt". 
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.