02.07.2017, 17:22 Uhr

Markus Eibegger mit tollem 4. Platz beim Prolog der Österreich-Radrundfahrt 2017 - Nur 2,25 Sekunden fehlten auf das Podium

Die 69. Internationale Österreich-Radrundfahrt wurde heute mit dem Prolog in Graz gestartet. Mit dem Rennen auf den Grazer Schlossberg mussten insgesamt 800 Meter mit Kopfsteinpflaster und einer durchschnittlichen Steigung von 12 Prozent bezwungen werden, wobei die maximale Steigung 21 Prozent betragen hat. Markus Eibegger zeigte sich dabei in toller Form. Obwohl er sieben Jahre in Graz gelebt hat, ist er heute das erste Mal mit dem Rennrad auf den Schlossberg gefahren. Und das gleich in toller Manier: Mit einer Zeit von 2:17,86 Minuten und einem Schnitt von 20,89 km/h konnte er das Rennen heute als starker 4. beenden und verpasste das Podium nur um 2,25 Sekunden. „Eibi“ schlüpft damit bis morgen in das Trikot des besten Österreichers bei der Rundfahrt. Diese Leistung ist umso höher einzuschätzen, da es bei Eibeggers Fahrt noch regnete und die Bedingungen bei der Hälfte aller gestarteten Fahrer immer besser wurden. Vor allem auf den beiden kurvigen Kopfsteinpassagen hatten die Fahrer auf trockener Fahrbahn wesentliche Vorteile. Der Sieg ging an Oscar Gatto (Astana Pro Team) vor seinem Teamkollegen Miguel Angel Lopez Moreno und William Clarke (Team Cannondale). Stark auch Lukas Schlemmer. Der Sieger des Schlossbergman 2016 wurde heute mit einer Zeit von 2:21,32 Minuten 10. „Die Zuschauer haben heute ein spektakuläres Rennen gesehen. Unglaublich wie unsere Burschen da rauf gefahren sind“, zeigte sich Rennsportleiter Andreas Grossek beeindruckt.

Bei der 69. Internationalen Österreich-Radrundfahrt, die heuer über insgesamt 1.120 Kilometer und mehr als 8.600 Höhenmeter führt, hat sich das Team Felbermayr Simplon Wels viel vorgenommen. Morgen geht die Rundfahrt mit der Etappe von Graz nach Wien so richtig los. Mit Riccardo Zoidl hat das Team aus der Messestadt einen Fahrer in seinen Reihen, der die Tour im Jahr 2013 bereits gewinnen konnte. Aber auch das restliche Team mit den Fahrern Matija Kvasina, Markus Eibegger, Stephan Rabitsch, Lukas Schlemmer, Daniel Lehner, Marcel Neuhauser und Johannes Schinnagel hat das Potential, bei einzelnen Etappen ganz vorne zu landen. Das Finale der Rundfahrt am 8. Juli mit dem Ziel in Wels motiviert die Equipe natürlich zusätzlich. „Ein Etappensieg und ein Platz unter den Top 10 der Gesamtwertung ist unser Ziel. Die Österreich-Radrundfahrt ist der Höhepunkt im heimischen Rennkalender und wir werden hier alles geben“, so Rennsportleiter Andreas Grossek.
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