26.06.2017, 08:31 Uhr

Multikraft Wels verpasst dritte Finalteilnahme in Folge

Shamil Borchashvili (r.) punktete gegen Samurai Wien doppelt. (Foto: Multikraft Wels)

Nach der Heimniederlage verabschieden sich die Welser "Multis" vom Traum "Final 4".

WELS. "Wir hätten gegen die Samurais unbedingt beide Punkte gebraucht, um unser großes Ziel Final 4 auch heuer wieder zu erreichen", resümiert Manfred Dullinger, Trainer von Multikraft Wels, nach der 6:8-Heimniederlage gegen Café+Co Vienna Samurai. Nach der dritten Saisonniederlage fielen die Multis in der Tabelle auf den fünften Platz zurück. Sie haben bereits sechs Begegnungen bestritten und treffen in der letzten Herbstpartie am 6. Oktober auswärts auf Flachgau. Die unmittelbare Konkurrenz um einen Platz im Finale, Mühlviertel (4.), hat eine und die Samurais (6.) gar zwei Meisterschaftskämpfe weniger als Wels. "Es müsste also ein Wunder geschehen und alle restlichen Partien für uns laufen, wenn wir uns noch für das Finale qualifizieren könnten. In den vergangenen beiden Jahren hatten wir das Glück, dass wir keine Verletzten hatten und die ganze Saison in stärkster Besetzung einlaufen konnten. Heuer wussten wir von Beginn an, dass es nach der Schulteroperation und damit dem Dauerausfall von Kimran Borchashvili schwierig wird. Immerhin war Kimran im Vorjahr Staatsmeister bis 60 Kilogramm, der erfolgreichste Kämpfer der gesamten Bundesliga und damit der Garant für zwei Punkte in jeder Bundesligabegegnung. So einer ist nicht ersetzbar, schon gar nicht mit unserer eher dünnen Personaldecke", erklärt Dullinger. "Mit Kimran wäre diese Begegnung ziemlich sicher umgekehrt ausgegangen, aber davon haben wir jetzt nichts." Der Trainer ist dennoch stolz auf seine Kämpfer: "Sie haben alles versucht und gegeben, der Gegner war leider dieses Mal trotz beherzter Kämpfe von Patrick und Thomas Haminger, Michael Winkler, Dominik Stegmayer und Hans-Peter Fellner zu stark. Außerdem verletzte sich im ersten Kampf mit Patrick Haminger auch unser zweiter 60-Kilogramm-Mann". Bereits jetzt nennt Dullinger das Ziel für 2018: Die Rückkehr ins Final 4.
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