08.06.2017, 14:27 Uhr

Peter-Michael Reichels Unternehmen veranstaltet den Davis Cup in Wels

Von links: Peter-Michael Reichel, ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda, Sandra Reichel, Michael Strugl, Andreas Rabl, Robert Groß und Stefan Koubek. (Foto: Land OÖ/Sandra Schauer)
WELS/LINZ. Wie die BezirksRundschau in ihrer Ausgabe vom 24./26. Mai berichtete, spielt das österreichische Tennis Davis Cup-Team von 15. bis 17. September gegen Rumänien um den Verbleib in der Europa/Afrika-Zone 1. Auf der Anlage des UTC Wels wird im Freien auf Sand gespielt, die Tribünen bieten Platz für 5.000 Zuschauer. Diese werden wohl auch die Künste von Dominic Thiem präsentiert bekommen. Wels ist ein guter Boden für die Tennis-Nationalmannschaft: 1999 und 2001 gab es jeweils 4:1-Siege gegen Portugal und die Ukraine. Zum Anlass des Davis Cups fand am heutigen Donnerstag in Linz ein Pressetermin statt. Sportreferent Michael Strugl zeigte sich über den Zuschlag erfreut: "Es macht uns stolz, dass – vor dem WTA-Damenturnier im Oktober – der internationale Tennissport noch einmal Halt im Sportland OÖ macht. Dass Dominic Thiem antreten wird, wird viele Fans nach Wels locken. Ein solcher Bewerb weckt die Sportbegeisterung und motiviert Tennisspielerinnen und -spieler für Training und Meisterschaft." Dass der Bewerb zum dritten Mal in Wels Halt macht, freut auch Bürgermeister Andreas Rabl: "Das ist für unsere Stadt nicht nur eine große Ehre, sondern signalisiert vor allem eines: Wels ist als Veranstaltungsort attraktiv." Bei seinem Amtsantritt im März 2015 hatte ÖTV-Präsident Robert Groß mit Strugl vereinbart, dass eines der nächsten Davis-Cup-Heimspiele in Oberösterreich ausgetragen wird. "Nach der Niederlage in Minsk haben die Spieler den Wunsch geäußert, auf Sand und im Freien spielen zu wollen. Diesem Wunsch kommen wir natürlich gerne nach. Die Anlage der Union Wels und die Infrastruktur des neuen Tennissportzentrums TSZ Wels-Rosenau bieten die perfekten Voraussetzungen für ein internationales Event", sagt Groß.

"Thiem ist ein Riesenbonus"

Dass auch Weltranglisten-Stürmer Dominic Thiem erstmals nach drei Jahren wieder mit an Bord ist, stimmt Davis-Cup-Kapitän Stefan Koubek optimistisch: "Zusätzlich zum Heimvorteil ist das ein Riesenbonus für uns." Koubeks Ideal-Team gegen Rumänien setzt sich mit heutigem Stand aus Thiem, Gerald und Jürgen Melzer sowie Doppel-Spezialist Alexander Peya zusammen. "Im Hinterköpfchen habe ich natürlich Andreas Haider-Maurer. Man wird bis dahin sehen, wie sein Comeback nach der langen Verletzungspause läuft. Julian Knowle, der in Weißrussland ein super Doppel gespielt hat, ist immer ein Thema. Auch Dennis Novak und Sebastian Ofner haben gezeigt, dass sie uns helfen können, wenn Not am Mann ist." Veranstaltet wird das Event vom Welser Unternehmen "Reichel Business Group" (RBG) des ehemaligen LASK-Präsidenten Peter-Michael Reichel. Für ihn ist der Davis Cup, den er bereits mehrfach veranstaltet hat, in Wels ein echtes Heimspiel. "Deswegen machen wir das", erklärt der Firmengründer. Die RBG mit Präsidentin Sandra Reichel veranstaltet außerdem die WTA-Turniere in Nürnberg und Linz. Peter-Michael Reichel hilft bei der Organisation als Berater mit seiner Amadeus International GmbH aus der Schweiz.
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