06.09.2014, 22:58 Uhr

SC Marchtrenk in der "Vorwärtsbewegung" gestoppt; 1:2-Heimniederlage gegen Edelweiß

Geballte Abwehrformation der Marchtrenker. Im Vordergrund Edelweiss-Rechtsverteidiger! Mayr Silvo, der viele Jahre lang für den SC Marchtrenk spielte, und sich in den Angriff seiner Elf mit einbrachte
Marchtrenk: SC Waldstadion | Drei Siege und zwei Niederlagen, das ist die bisherige Herbst-Bilanz. Und UNION Edelweiß war der erwartet schwere Gegner. Eine Mannschaft, die in ihrer bisherigen OÖLiga-Zugehörigkeit stets vordere Tabellenplätze erreichte. Eine kompakte, lauffreudige und mit exzellenten Spielern besetzte Elf. Mit dem Stürmer Marius Bogdan verfügen sie überdies einen Knipser, der für die Marchtrenkler schön langsam zum Albtraum wird.
Zum Spiel: Und wieder war es Marius Bogdan, der seine Elf in Führung brachte (15.) Bei einem Pass in die Tiefe löste er sich blitzartig von seinem Bewacher und schlenzte den Ball ins lange Eck an die Innenstange,, von wo er den Weg ins Tor fand. Diesen Treffer konnten die Marchtrenker nur schwer verdauen, stand doch die gegnersiche Abwehr äußerst sicher, sodass sich das Heimteam nur mühsam in Szene setzen konnte. Und mit Stefan Singer hatten sie überdies einen sicheren Schlussmann, der in Halbzeit eins eine beinahe "Hundertprozentige" mit einer tollen Parade in den Korner lenken konnte (32.) Zuvor aber hätte es 0:2 stehen können, doch Goalie Knogler Andreas konnte einen Bogdan-Schuss aus nächster Nähe abwehren (28.)
Zweite Halbzeit: Am Spielgeschehen änderte sich nicht Wesentliches, obwohl das Betreuerduo Mayr/Wagner reagiert hatte und für den an diesem Spieltag nicht so richtig ins Spiel findenden Kristijan Ascic Hofer Christoph einwechselte. Dieser setzte gleich die ersten Akzente, aber auch er scheiterte an Goalie Singer Stefan (49.) Der Druck der Marchtrenker wurde zusehends stärker, selbst Abwehrspieler Patrick Hamader schaltete sich in den Angriff ein und wurde dabei im Strafraum von dem bei Edelweiß eingewechselten Querimi Egzon Florim von hinten zu Fall gebracht. Den dafür diktierten Strafstoss verwandelete Tomas Oravec souverän zum 1:1-Ausgleich (75.) Die Freude über diesen Treffer hielt nur 8 Minuten. Dizdarevic Adelaid (Edelweiß) wurde "sträflicherseits" übersehen, sodass dieser auf der rechten Seite frei zum Ball kommen konnte und Goalie Knogler keine Chance ließ (83.) Es war ein Tor aus dem Nichts. "Unglaublich", wie ein Fan die wohl richtige Wortwahl fand.
Fazit: Edelweiß zeigte den Marchtrenkern die Grenzen auf. Sicherlich profitierten sie davon, dass Mittelfeldmotor Prekop Jaroslav nur halbfit antreten konnte, und dass der eine oder andere SC-Spieler nicht gerade seinen besten Tag erwischte. Ein Unentschieden hätte sich die Elf allemal verdient gehabt. Ein Unentschieden, welches es seit vielen, vielen Monaten nicht mehr gibt.

Vorschau: Derbytime am kommenden Freitag. Nachbar UNION Weißkirchen möchte ihre letzte Heim-Niederlage vergessen machen, aber die Marchtrenker werden was dagegen haben
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