02.10.2017, 11:09 Uhr

SPG Wels mit positivem Resümee nach intensiven Tagen

Zsolt Petö überwand seine Formkrise und setzte sich mit 3:0 gegen Bernhard Kinz-Presselmayer durch. (Foto: SPG Walter Wels)
WELS. Im Oberösterreich Derby in der Tischtennis Bundesliga erteilte die SPG Walter Wels zuhause dem für Mauthausen spielenden Pädagogen Bernhard Kinz-Presselmayer und seinen beiden Teamkollegen im wahrsten Sinne des Wortes eine Lehrstunde. In nicht einmal zwei Unterrichtseinheiten siegten die Messestädter mit 4:0 und 12:0 in Sätzen gegen das Team aus dem unteren Mühlviertel. Erstmalig für Wels in der Meisterschaft stand dabei der koreanische Neuzugang, der Junioren-Vizeweltmeister, Cho Seungmin an der grünen Platte und bezwang die Nummer eins der Donaumärkter, Simon Pfeffer, mit 3:0. Stark agierte neben Cho auch der in der Champions League nur als Ersatzmann aufgestellte Dominique Plattner, der gleich zu Beginn sein Einzel gegen seinen Doppelpartner aus Jugendtagen, Martin Storf, ebenfalls mit 3:0 für sich entschied. Der zuletzt etwas in einem Formtief steckende serbische Teamspieler Zsolt Petö zeigte nach seiner aufsteigenden Leistung schon im Champions League Spiel am vergangenen Freitag auch am Sonntag gegen Mauthausen eine aufsteigende Tendenz. Petö gewann gegen das Mauthausen-Urgestein Kinz-Presselmayer ebenfalls ganz mit 3:0. Den Schlusspunkt nach nicht einmal eineinhalb Stunden setzte das Welser "Neo-Doppel" Devos/Petö gegen Pfeffer/Kinz-Presselmayer.

Neben dem klaren Sieg im Bundesliga-Heimauftakt war auch der Start in die Champions League am Freitag gegen das europäische Top-Team von Stella Sport La Romagne trotz der knappen 2:3-Niederlage aus Sicht der Welser mehr als nur positiv. Beide Neuzugänge, Devos und Cho, trugen mit Siegen gegen Adrian Crisan und den Chinesen Wei Shihao zu den beiden Punktgewinnen bei. "Mit ein bisschen Glück hätten wir den Champions League-Auftakt sogar für uns entscheiden können", sagt Präsidnet Bernhard Humer. "Gegen den amtierenden ETTU Cup-Sieger auswärts knapp zu verlieren ist, auch wenn man sich das Budget der Franzosen ansieht, wahrlich keine Schande.
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