03.07.2017, 09:29 Uhr

Walter Ablinger startet am 5. Juli zur „King of the Mountain Tour“ - 31.700 Höhenmeter in 10 Tagen

Walter Ablinger und seine beiden querschnittgelähmten Kollegen Heinz Frei und der Schweiz und der Steirer Thomas Frühwirth zählen im Paracycling zu den weltbesten Fahrern. Jetzt startet das Trio mit ihrem Handbike eine weltweit noch nie dagewesene Rundfahrt: Beim King of the Mountain überqueren die Athleten mit ihrem Handbike in 10 Tagen 11 der schönsten Alpenpässe und absolvieren dabei 31.740 Höhenmeter. Die gesamte Tour ist 530 Kilometer lang und startet am 5. Juli 2017 mit dem Anstieg auf den Colle del Morti in Italien, Highlights sind am dritten Tag die Etappe nach L’Alpe d’Huez und den Col du Galibier, der drei Tage später von den Startern der Tour de France überquert wird. Aber auch das vom Giro d’Italia bekannte Stilfser Joch überqueren die Handbiker mit ihren Rennmaschinen. „Ich wollte mit dem Handbike einmal etwas Besonderes ausprobieren. Dabei ist mir die Idee von Thomas Frühwirth gerade richtig gekommen, mit zwei meiner Kollegen eine riesige Tour über die Alpen zu fahren und zu zeigen, wozu Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung fähig sind“, betont Walter Ablinger.
King of the Mountain - 11 der schönsten Alpenpässe in 10Tagen
Die Tour King of the Mountain führt die drei Topsportler und Medaillengewinner bei Paralymics und Weltmeisterschaften über die schwersten, aber auch schönsten Alpenpässe in Italien, Frankreich, Schweiz, Südtirol und in Österreich. Die höchste Passstrasse der Tour wird am achten Tag befahren, das unter Bikern berüchtigte Stilfser Joch (2757), wo sich erst kürzlich die Teilnehmer des Giro d´Italia hinaufgequält haben.

Auf den Spuren der Tour de France und des Giro d’Italia
Die drei Motivationskünstler fahren dabei aber die Berge nicht nur einmal hinauf, sie fahren die Berge von beiden Seiten (also hinauf, hinunter und von der zweiten Seite wieder hinauf), sodass die Tour insgesamt die 31.740 Höhenmeter umfasst. Steile Rampen und Teilstücke mit bis zu 33,1% Steigung sowie schnelle Abfahrten mit Spitzengeschwindigkeiten von 80 bis 90 km/h erwarten die drei Enthusiasten. Den Abschluss und Zieleinlauf bildet mit dem Großglockner der höchste Berg Österreichs. Dort wird die drei Ausnahmekönner am 14. Juli zur voraussichtlichen Ankunftszeit um 13 Uhr eine Fangruppe und Blasmusik erwarten. „Diese Tour wird sicher ein unvergessliches Erlebnis“, betonen die drei Topathleten unisono.

Das Programm im Detail:
Mittwoch 5. Juli: Colle del Morti (2481, Colle Fauniera) – Demonte rauf Valgrana runter – zurück / 55KM 3550HM
Donnerstag 6. Juli: L’Alpe d’Huez (1860) – OZ rauf - Col du Galibier (2645m – Valloire) – Saint MartindelaPorte rauf – Lautaret runter – zurück / 98KM 4140HM
Freitag 7. Juli: Col de la Madeleine (1993) - La Chambre hoch - Feissons runter – zurück / 47KM 3300HM
Samstag 8. Juli: Col de l’Iseran (2764) - Seez hoch - Lanslebourg runter – zurück / 77Km 3350HM
Sonntag 9. Juli: Nufenenpass (2478) - Ulrichen hoch - Airolo runter - zurück / 37KM 2400HM
Montag 10. Juli: Grosse Scheidegg (1962) - Meiringen hoch - Grindelwald runter -zurück / 27Km 2300HM
Dienstag 11. Juli: Gaviapass (2618) - Ponte di Legno hoch – Bormio runter - zurück / 44Km 2800HM
Mittwoch 12. Juli: Stilfser Joch (2757) - Bormio hoch - Prad runter - zurück / 46Km 3400HM
Donnerstag 13. Juli: Timmelsjoch (2509) - St. Leonhard hoch - Sölden runter – zurück / 52Km 3100HM
Freitag 14. Juli: Großglockner (2504) - Bruck hoch - Heiligenblut runter - zurück Edelweißspitze / 47KM 3400HM

Bildtexte:
Bild 1: Heinz Frei, Thomas Frühwirth und Walter Ablinger (v. li. n. re.) geben sich 11 Alpenpässe in 10 Tagen
Bild 2: Das Stilfserjoch wartet am 8. Tag auf die drei Handbiker
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