17.06.2017, 14:04 Uhr

Holter optimiert Abläufe mit innovativem Transportsystem

Fatih Özalp, Qualitätssicherung, und Lukas Vormair, Leitung Standorte Logistik, mit den beiden von den Mitarbeitern „Fredl“ und „Gust“ getauften neuen Helfern im Holter-Zentrallager. (Foto: Holter)

Fahrerlose Warentransporte im Welser Zentrallager eingeführt.

WELS. Als erstes Unternehmen österreichweit hat der Sanitär- und Heizungsgroßhandel Holter in seinem Zentrallager in Wels kürzlich ein neues Transportsystem (kurz: FTS) der Firma Linde Fördertechnik eingeführt. Teil dieses Systems sind zwei automatisch gesteuerte Flurförderfahrzeuge, die beladene Paletten eigenständig von definierten Plätzen, sogenannten Bahnhöfen, im Lager abholen und in die Versandhalle an dafür eingerichtete Zielplätze bringen. „Ist eine Palette fertig kommissioniert, stellen die Mitarbeiter sie an einem der Bahnhöfe ab und rufen per Knopfdruck das Transportfahrzeug. Dieses übernimmt dann eigenständig den Transport von dort an den definierten Zielplatz“, erklärt Lukas Vormair, der bei Holter die Logistik in den Standorten leitet.

150 fahrerlose Fahrten pro Tag

Die fahrerlosen Fahrzeuge werden vorwiegend für Warentransporte auf den längeren Wegstrecken zur Versandhalle eingesetzt. Die Mitarbeiter können sich so auf die Kommissioniertätigkeit konzentrieren, es bleibt weniger Arbeitszeit auf diesen langen Hin- und Retourwegen liegen. Aktuell übernehmen die beiden Fahrzeuge etwa 150 Fahrten pro Tag. Hinzukommt, dass diese Automatisierung zur besseren Organisation des Material- und Informationsflusses beiträgt. Die Transparenz dieser Transportabläufe ist letztendlich hilfreich, um die Produktivität in der Logistik noch weiter zu steigern.
Die FTS sind lasergesteuert und befahren eigens dafür festgelegte Routen. Für die Sicherheit der Personen, die sich im Lager aufhalten und arbeiten ist mit modernster Kameratechnik gesorgt. Damit erkennen die Fahrzeuge Hindernisse am Weg und halten an, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

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