29.11.2017, 12:27 Uhr

Wachstum als Herausforderung

Thomas Mitterhauser (Business Upper Austria), Verena Leitner (Stadtmarketing Marchtrenk), Uni-Professor Robert Bauer (JKU), Anna Pucher (RMOÖ), Szilard Zimanyi (Personalverbund), Andreas Stockinger (Obmann Forum Wels-Eferding) und Jörg Scheithauer (TGW). (Foto: RMOÖ/Grubhofer)

Wels-Stadt und Wels-Land wachsen an Bewohnern und Betriebsstätten.

WELS. Die Veranstaltung „Hilfe wir wachsen – Folgen und Chancen für Unternehmen und Gemeinden“ war Teil des Projektes „Willkommen Standort OÖ“, Ort war das Welser Paradeunternehmen TGW. Zum Abend geladen hatte die Regionalmanagement OÖ GmbH mit ihren Projektpartnern Business Upper Austria, dem Regionalverein Forum Wels-Eferding, dem Personalverbund, dem Stadtmarketing Marchtrenk und der Leader Region Wels-Land. Der Einladung gefolgt waren zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Gemeinden und Sozialpartnerschaft. Sie nutzten die Chance, um gemeinsam in Dialog zu treten und sich der Frage zu widmen, wie man sich den Herausforderungen einer Wachstumsregion erfolgreich stellen kann. Der Firmenpräsentation von Jörg Scheithauer, CFO der TGW Logistics Group GmbH, bei der anhand der Unternehmensgeschichte die Entwicklungspotenziale regionaler Betriebe sichtbar wurden, folgte ein wissenschaftlicher Exkurs.

Die Unternehmen der Region sichtbar machen

Bauer betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, dass Unternehmen und Gemeinden an einem Tisch sitzen und in Diskurs treten, jedoch liege hier die Stärke und der Vorteil der Region, die es weiter zu nutzen gelte. „Menschen siedeln sich dort an, wo innovative Firmen zu finden sind. Deshalb ist es für die Region enorm wichtig, ihre Firmen mit ihren Innovationen sichtbarer zu machen“, so Bauer. Und zwar sichtbar für Menschen, die Arbeit suchen. Sichtbar für Betriebe, die in einem innovativen Umfeld Partner finden wollen und sichtbar auch für Startups, die Unternehmen für ihre Innovationen suchen.
Besonders an den Themen des Recruitings von Fachkräften, der Mobilität und der gemeindenahen Infrastruktur will man in einer „regionalen Partnerschaft“ gemeinsam weiterarbeiten. Das ist auch Thalheims Bürgermeister Andreas Stockinger, Obmann des Vereins Forum Wels Eferding, wichtig: „Menschen für unsere Region zu begeistern, um hier zu leben und hier zu arbeiten, ist eine gemeinsame Aufgabe von Gemeinden und Unternehmen. Wir Gemeinden sind dafür zuständig, die soften Standortfaktoren, wie zum
Beispiel Freizeitinfrastruktur oder Kinderbetreuungsangebote bestmöglich zur Verfügung zu stellen und zugänglich zu machen.“

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