10.11.2016, 16:19 Uhr

Mordversuch an versprochener Ehefrau

Erst soll der 27-Jährige auf die Frau eingeschlagen haben, dann attackierte er sie mit einem Küchenmesser (Symbolbild). (Foto: Miriam Dörr/Fotolia)

Bei einer Auseinandersetzung zwischen syrischen Flüchtlingen wurde in Wels eine 36-Jährige von einem 27-Jährigen mit dem Tod bedroht und mit einem Messer verletzt.

WELS. Die 36-Jährige aus Wels soll dem 27-Jährigen als Ehefrau versprochen worden sein. Wie die Polizei berichtet, scheiterte das Arrangement aber wegen wiederholter Streitigkeiten. Der 27-Jährige verzog daraufhin im Mai 2016 nach Deutschland. Schon damals soll er die 36-Jährige mit dem Umbringen bedroht haben, da sie die Heirat verweigert hatte.
Am 9. November 2016 gegen 12 Uhr kam der 27-Jährige nach Wels und drang gewaltsam in die Wohnung der 36-Jährigen in der Welser Neutstadt ein. Dort soll er mehrmals auf die 36-Jährige eingeschlagen und sie dadurch verletzt haben. Anschließend habe er ein Küchenmesser geholt, sie mit dem Umbringen bedroht und zugestochen. Die Frau konnte die Stiche mit den Händen abwehren. Sie wurde unbestimmten Grades verletzt. In diesem Moment kam die Schwägerin der 36-Jährigen in die Wohnung. Die schwangere Frau soll von dem 27-Jährigen ebenfalls angegriffen, geschlagen und leicht verletzt worden sein. Als ein weiterer Verwandter dazukam, flüchtete der 27-Jährige aus der Wohnung. Die beiden Frauen wurden ins Klinikum Wels gebracht. Die Fahndung nach dem Täter läuft.

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