24.11.2016, 14:00 Uhr

Weihnachtsgeschäft 2016: Agraria als Knackpunkt

Das Weihnachtsgeschäft ist bereits angelaufen. In den Fußgängerzonen zählen Messanlagen minütlich die Frequenzen. (Foto: Stadtmarketing)

Während das Weihnachtsgeschäft bereits voll angelaufen ist, erzürnt ein Pop-up-Store die Gemüter.

WELS. Für das diesjährige Weihnachtsgeschäft hat Wels-Marketing-Direktor Peter Jungreithmair ein klares Ziel: "Vorgabe ist die Frequenz vom Vorjahr zu toppen." Knapp 900.000 Besucher waren während der Vorweihnachtszeit 2015 in den Welser Fußgängerzonen unterwegs. Messanlagen ermitteln minütlich die Kundenströme. "Mehr Frequenz bedeutet auch mehr Umsatz für den Innenstadthandel. Wir sind nur erfolgreich, wenn wir beides steigern", so der Stadtmarketingdirektor. Mit dem Eröffnungswochenende sei man extrem zufrieden, auch im Hinblick auf die Zahlen von 2014 und 2015. Das Weihnachtsgeschäft 2016 hängt für Jungreithmair von zwei Faktoren ab. Zum einen müsse natürlich das Wetter mitspielen, wobei die Vorhersagen für die kommenden zehn Tage gut sind. Viel entscheidender sei allerdings das zweite Adventwochenende. Denn vor zwei Jahren legten die Besucherströme der Agraria den Innenstadtverkehr lahm.

Ärger über Pop-up-Store

Gemeinsam mit der Weihnachtswelt eröffnete vergangenen Freitag am Welser Stadtplatz auch ein Pop-up-Store. Neben Optiker Eduard Schwab-#+egger und Schuhmodenhändlerin Nicole Holzhey zogen dort mit Gregor Schanda und Alois Brunmayr zwei Modehändler aus Kirchdorf beziehungsweise Linz ein. Das stößt vielen Welser Kaufleuten sauer auf. "Ich sehe es nicht ganz so dramatisch. Wir können uns ja nicht einsperren. Natürlich wären mir Welser Unternehmen lieber gewesen, aber wenn die Fläche bespielt wird, ist das eine Bereicherung für die Stadt", meint Kaufmannschaft-Obmann Michael Wipplinger.

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