Vermurung
Aufräumarbeiten in Sellrain in Rekordzeit abgeschlossen

Die Sanierungsarbeiten im Bereich des Steinbaches wurden in Rekordzeit abgeschlossen.
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  • Die Sanierungsarbeiten im Bereich des Steinbaches wurden in Rekordzeit abgeschlossen.
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Bürgermeister Georg Dornauer fasst die Geschehnisse nach dem Murenabgang im Bereich des Steinbaches wie folgt zusammen: "Sellrain ist mehr als katastrophenerprobt!"

Rückblick: In der Nacht vom 9. auf den 10. August kam es nach starken Niederschlägen und einem intensiven Hagelschlag zu einem Murenabgang im Bereich des Steinbaches, einem seitlichen Zubringerbach der Melach. Durch die Geschiebemengen trat auch die Melach über die Ufer und die L13 Landesstraße, die verkehrstechnische Hauptschlagader des gesamten Sellraintales, musste daraufhin gesperrt werden.

Krisenmanagement

Bereits am nächsten Morgen um 7:00 Uhr lud Bgm. Georg Dornauer die zuständigen Behörden, das Feuerwehrkommando, das Polizeikommando Kematen und die Landesgeologin zu einer Einsatzbesprechung ins Sellrainer Gemeindeamt. "So groß die Gefahrensituationen und die Herausforderungen immer wieder aufs Neue sind, können in Sellrain mit Fug und Recht behaupten, dass wir buchstäblich katastrophenerprobt sind. Der gesamte Stab arbeitet Hand in Hand, vom Straßenbaumeister Ingo Falkner bis hin zu den Beamten des Wasserbauamtes und den Mitarbeitern der Wildbach- und Lawinenverbauung. Auch unsere Freiwillige Feuerwehr agiert rasch und professionell –  ich bin sehr sehr stolz bin auf die gesamte Mannschaft. Mein Dank gilt auch den Arbeitern auf der Baustelle, vom Polier bis zu unseren Baggerfahrern, alle arbeiten überaus verlässlich und mit sehr viel Know-how."

Nach einem Murenabgang des Zubringerbaches der Melach gab es beträchtlichen Schaden.
  • Nach einem Murenabgang des Zubringerbaches der Melach gab es beträchtlichen Schaden.
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Professionelle Zusammenarbeit

Der entstandene Schaden wurde in einer ersten Schätzung mit 490.000 Euro beziffert. Finanziert werden die Arbeiten gemeinsam mit dem Bund und dem Land Tirol. "Mit einer Drittel-Drittel-Drittel-Finanzierung werden die Kosten zu gleichen Teilen abgerechnet. Die Endabrechnung ist noch ausständig, aber es steht jetzt schon fest, dass wir aufgrund der effizienten und professionellen Zusammenarbeit deutlich unter der Erstschätzung bleiben werden. Nach exakt sechs Wochen konnten wir somit die Arbeit in einer Rekordzeit die Arbeiten abschließen", zeigt sich Bgm. Dornauer zufrieden.

Weitere Berichte: www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge

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