Vorsorge
"Blackout" aus Sicht der Feuerwehr

Landes-Feuerwehrinspektor Alfons Gruber: "Die Tiroer Feuerwehren nehmen das Thema Blackout sehr ernst!"
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  • Landes-Feuerwehrinspektor Alfons Gruber: "Die Tiroer Feuerwehren nehmen das Thema Blackout sehr ernst!"
  • Foto: LFV/Wegscheider
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Über das Thema „Blackout“ – also einem lange andauernden, großflächigen Stromausfall und die Möglichkeit, sich im eigenen Haushalt darauf vorzubereiten, wurde anhand eines Beispiels berichtet.

Dass auch die Tiroler Feuerwehren darauf vorbereitet sind, bestätigt Landes-Feuerwehrinspektor Alfons Gruber. „Alle Feuerwehrfahrzeuge sind mit Stromerzeugern unterschiedlicher Leistungskategorien ausgestattet. Diese werden zur Versorgung der eigenen Geräte gebraucht und garantieren somit die Einsatzbereitschaft.“

Stromversorger

Neben dieser „Stromversorgung in eigener Sache“ wird natürlich auch auf eines Wert gelegt: „Jenen, die sich in einer solchen Krisensituation nicht selbst helfen können, muss seitens der Einsatzkräfte bestmöglich geholfen werden“, so der Landes-Feuerwehrinspektor. Dass die Mittel hierfür an Kapazitätsgrenzen stoßen, liegt allerdings auf der Hand. Um für derartige Notfälle gerüstet zu sein, verfügen die Feuerwehren in allen Bezirken über große, mobile Stromversorger mit einer Leistung von 40 und 80 Kilo Volt-Ampere (KVA). Alfons Gruber: „Diese Geräte sind über das ganze Bundesland verteilt und sollen in erster Linie die Notversorgung öffentlicher Gebäude wie z. B. Krankenhäuser, Alters- und Pflegeheime etc. ermöglichen. Die Entscheidung, wo die Stromversorger platziert werden, trifft dabei ausschließlich die behördliche Einsatzleitung.“

In allen Tiroler Bezirken verfügen die Feuerwehren über mobile Stromerzeuger unterschiedlicher Leistungsstufen.
  • In allen Tiroler Bezirken verfügen die Feuerwehren über mobile Stromerzeuger unterschiedlicher Leistungsstufen.
  • Foto: LFV/Wegscheider
  • hochgeladen von Manfred Hassl

Feuerwehrhäuser

Auch viele Feuerwehrhäuser sorgen auf unterschiedliche Weise vor, um den Betrieb von Licht, Heizung oder Funksysteme (arbeiten vielfach bereits mit Akkus) sicherstellen zu können. „Die größeren Feuerwehren verfügen vielfach bereits über stationäre Aggregate, die im Bedarfsfall automatisch in Betrieb gehen“, so Alfons Gruber.
Über die Folgen eines Blackouts ist man sich natürlich auch bei den Feuerwehren bewusst", bestatäigt LFI Alfons Gruber: „Vieles, was darüber berichtet wird, ist richtig. Stromausfälle sind bereits bei kurzer Dauer ein Problem. Wenn das über einen längeren Zeitpunkt anhält, muss man kein ausgewiesener Pessimist sein, um sich die Szenarien auszumalen. Alles, was elektrisch betrieben wird, funktioniert nicht mehr. Aufzüge bleiben stecken, es ist stockdunkel – und wenn es im Winter passiert, auch noch kalt. Ein großes Thema sind auch die Tankstellen, die vielfach ausschließlich automationsgestützt betrieben werden. Die Notstromaggregate brauchen aber logischerweise Treibstoff. Teilweise auch in großen Mengen, wenn es um Einsatzzentralen wie z. B. Rat- und Gemeindehäuser geht. Es gibt aber auch viele Tankstellen, die ebenfalls mit Notstrom betrieben werden können.“

Eigenvorsorge

Dass man in jedem Haushalt mit mobilen Notstromaggregaten und vorbreiteten Einspeisemöglichkeiten optimal vorsorgen kann, wird auch vom Landes-Feuerwehrinspektor betont. „Jeder, der im Rahmen der Möglichkeit dazu in der Lage ist, erleichtert die Arbeit der Einsatzkräfte, die trotz aller Bemühungen und Planungen nicht überall gleichzeitig sein können. Die Tiroler Feuerwehren nehmen dieses Thema jedenfalls sehr ernst. Wir stehen aber auch in engem Kontakt mit den Energieversorgern und sind optimistisch, dass unser Bundesland hier gut aufgestellt ist."

meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge

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