Teamwork
Breite Front FÜR die Hundehaltung

Die Gemeinden (im Bild vertreten durch die Bürgermeister bzw. Vizebürgermeistern), die Bergwacht und die Polizei ziehen an einem Strang.
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  • hochgeladen von Manfred Hassl

Missachtung der Kurzleinenverordnungen für Hunde sowie Verunreinigungen durch Vierbeiner, deren Besitzer die "Hinterlassenschaft" auf Wegen oder in den Feldern nicht ordnungsgemäß entsorgen – das sind Themen, die vermehrt für Aufregung sorgen.

Die Causa ist im höchsten Maße sensibel und hat durchaus das Potential für gröbere Missverständnisse, die wiederum kontraproduktiv sein könnten. Darum will Planungsverbandsobmann Bgm. Christian Abenthung aus Axams eines vorangestellt wissen: "Die Beschwerden nehmen ein Ausmaß an, das nicht mehr mit einem Schulterzucken abgetan werden kann. Alle sechs Plateaugemeinden (Natters, Mutters, Götzens, Birgitz, Axams und Grinzens), die Bergwacht und die Polizei haben sich auf Initiative der Bürgermeister Markus Haid aus Birgitz und Josef Singer aus Götzens deshalb zusammengeschlossen, um ein geordnetes Miteinander zu garantieren. Alle zusammen sind nicht GEGEN, sondern FÜR die Hundehaltung – es müssen aber gewisse Regeln bzw. Verordnungen eingehalten werden."
Dass alle Gemeinden an der Planung einer "leinenfreien Zone" bzw. eines Gebietes arbeiten, ist ebenfalls Faktum.

Teamarbeit

Eine Hauptrolle in diesem Teamwork spielt die Bergwacht. Die Mitglieder der Ortsstelle Götzens werden künftig in Zusammenarbeit mit den Kameraden der Ortsstelle Völs Kontrollen durchführen. Bgm. Abenthung: "Kurzleinenverordnungen werden häufig missachtet – auch dann, wenn andere Leute klar erkennbar Angst vor frei laufenden Hunden haben. Weiters bereiten die zunehmenden Verunreinigungen entlang der Wege und Straßen Sorgen. Nicht zuletzt geht es auch um eine Berücksichtigung von Eigentumsrechten., die oft genug missachtet, aber oftmals geduldet werden. Wir sind im Planungsverband  übereingekommen, die Bergwacht und auch die Polizei ins Boot zu holen."

Kontrollen

Rene Haberditzl, designierter Einsatzstellenleiter der Bergwacht Götzens, und sein Team werden allerdings auf "sanfte Maßnahmen" setzen. "Es geht keineswegs darum, Strafen zu verhängen. Wir werden versuchen, in Gesprächen Aufklärungsarbeit zu leisten, um etwaige Eskalationen gleich im vorab zu unterbinden und wie es die Bürgermeister formuliert haben, ein geordnetes Miteinander garantieren zu können."
Die Bergwacht ist als eine mittels Landesgesetz eingerichtete Körperschaft des öffentlichen Rechts auch berechtigt, Ausweiskontrollen durchzuführen, falls dies bei besonders uneinsichtigen Hundebesitzern notwendig sein sollte. Ebenso wird die Einhaltung von Fahrverboten auf Feldwegen kontrolliert. Wenn freilich keine vernünftigen Argumente fruchten, wird eine Anzeige erstattet, die dann im Behördenweg über die Bezirkshauptmannschaft behandelt wird.

Hoffnung

Dass es dazu nicht kommen wird, ist die Hoffnung aller Beteiligten, so Bgm. Markus Haid: "Der Bergwacht gebührt ein großer Dank für ihre Mithilfe. Die Maßnahme, die übrigens keine Eintagsfliege, sondern ein langfristiges Projekt darstellt, wird in allen sechs Gemeinden unentgeltlich durchgeführt!"
Die Beteiligung der Polizei erklärt PI-Axams-Kommandant Jakob Annewanter einleuchtend: "Alle Maßnahmen, die darauf abzielen, ein geordnetes, konfliktfreies  Miteinander zu ermöglichen, werden von der Polizei selbstverständlich unterstützt."

Bergwacht

Rene Haberditzl hat auch noch ein anderes Ziel im Auge: "Die Tiroler Bergwacht hat in erster Linie eine Naturschutz-Kontrollfunktion. Davon sollten sich gerade in der heutigen Zeit viele Menschen angesprochen fühlen. Es steht außer Frage, dass es auch viele Bergwächterinnen gibt, die sich für die vielfältigen, interessanten Aufgaben interessieren. Wer sich für unsere Arbeit interessiert, ist in unserer Gemeinschaft herzlich willkommen."
Interessenten können sich beim designierten Einsatzstellenleiter jederzeit per E-Mail unter rene.haberditzl@tbw.gv.at melden!

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