Deponie-Brief aus Völs an das Ministerium

GR Markus Einkemmer aus Völs setzt weitere Maßnahmen gegen die geplante Deponie.
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Betreffend der geplanten Deponie in Völs/Götzens hat der Völser Grünen-Gemeinderat Markus Einkemmer einen „offenen Brief“ an  Bundesministerin Elisabeth Köstinger gesschickt.  "Ich bin der Meinung, dass die geplante Deponie sowohl dem Leitbild der Bundesforste als auch der Waldstrategie 2020+ widerspricht und daher eine Überlassung von Grundstücken der Bundesforste und damit der Republik Österreich abzulehnen ist," argumentiert Einkemmer.

Leitbild Bundesforste

Der Gemeinderat zitiert im Brief u. a. aus dem Leitbild der Bundesforste: "„Als Naturunternehmen der Republik Österreich tragen die Österreichischen Bundesforste besondere Verantwortung für natürliche Ressourcen und Lebensräume“ und „Durch ein nachhaltiges Naturraummanagement sorgen wir für intakte Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanzen.“ sowie „Bei allen betrieblichen Aktivitäten sind uns der sparsame Umgang mit Ressourcen und der Schutz der Umwelt ein Anliegen“!

Belastung

Diese geplante Deponie würde laut Meinung von Markus Einkemmer "nicht nur eine hohe Belastung durch Staub, Lärm und eine wirtschaftliche Entwertung für die in der Nähe wohnenden GemeindebürgerInnen von Völs und Götzens bedeuten, sie würde auch das Naherholungsgebiet mit einem Wander-und Spazierweg zerstören. Deshalb haben auch bereits mehr als 600 BürgerInnen der Gemeinde Völs gegen eine Deponie an diesem Standort unterschrieben."

Unverständnis

Markus Einkemmer versteht nicht, "dass die Bundesforste, deren oberstes Ziel die Nachhaltigkeit ist und deren Aufgabe es ist, Waldflächen zu schützen und zu verwerten, Waldgrundstücke für eine Deponie bereitstellen".
Schlussbemerkung im Brief an BM Elisabeth Köstinger: "Ich appelliere an Sie,  die Entscheidung, im Besitz des Staates Österreich befindliche Naturflächen für eine Deponie zu opfern, nochmals zu überdenken und gemäß dem Motto der Bundesforste 'Wirtschaftlichen Entscheidungen geht eine sorgfältige ökologische und gesellschaftliche Interessensabwägung voraus' zu handeln.

Autor:

Manfred Hassl aus Westliches Mittelgebirge

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