Dorferneuerung im Götzner Ortskern

Bgm. Josef Singer mit Modell und Planstudie des Bereichs Burgstraße – Kirchstraße.
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  • Bgm. Josef Singer mit Modell und Planstudie des Bereichs Burgstraße – Kirchstraße.
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In Götzens rührt sich was – und dies ist wörtlich zu nehmen. Seit mehreren Wochen werden dort Bauarbeiten in der Kirchstraße durchgeführt. "Dabei handelt es sich um notwendige Maßnahmen, die vom Land Tirol schon seit einigen Jahren geplant wurden", informiert Bgm. Josef Singer. Sowohl die Landesstraße als auch die Gehsteige werden saniert. Die Gemeinde nützt die Gelegenheit, um die Leerverrohrung für den Ausgleich das Glasfasernetzes zu verlegen.

Dorferneuerung

Im Mittelpunkt dieses Projekts steht in erster Linie die Burgstraße (vom MPREIS bis Kirchplatz), die ja ab der Kreuzung Kirchplatz in die Kirchstraße mündet. "Die Burgstraße ist derzeit kein Juwel", so der schonungslose Befund des Bürgermeisters, dem es hier vor allem um eines geht: "Die Wirtschaftskraft im Dorfkern muss erhalten bleiben – die Burgstraße ist als reine Wohnstraße zu schade. Eine neue Flächenwidmung für diesen Straßenzug soll die nötigen Akzente setzen. Damit wird sichergestellt, dass Räumlichkeiten, die im Erdgeschoss liegen, ausschließlich zu Gewerbezwecken genutzt werden können."

Ort der Begegnung

Die Burgstraße im Dorfzentrum soll solcherart auch zu einem "Ort der Begegnung" mit weiteren Geschäften und gastronomischen Einrichtungen werden – schließlich ist ja auch das Veranstaltungszentrum dort angesiedelt. Dass dies wiederum einige Probleme aufwirft, ist dem Bürgermeister klar: "Begegnung bedingt natürlich auch Verkehr – und dass wir diesbezüglich ein Problem haben, ist ja bekannt. Zur Lösungsfindung beitragen sollen auch die EinwohnerInnen, die im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses Ideen liefern können. Betreffend Verkehr setzt Josef Singer allerdings auf eine ehrliche Aussage: "Der Verkehr wird nicht nur in Götzens, sondern in unserer ganzen Region ganz sicher nicht weniger – ich habe derzeit keine Vision, wie man das lösen könnte."

Mobilität im Mittelgebirge

Das Thema Verkehr betrifft aber nicht nur Götzens, sondern alle Plateaugemeinden von Grinzens bis Natters, die im Planungsverband diese Causa gemeinschaftlich behandeln wollen. "Dies passiert in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol und erstmals auch mit Innsbruck. Bezüglich der Landeshauptstadt geht es darum, die Möglichkeiten der Öffis zu erörtern und auf die Pendlerströme gemeinsam die richtigen Antworten finden. Damit ist nicht die Anzahl der Busse gemeint, sondern die bessere Erreichbarkeit von Zielen außerhalb des Innsbrucker Stadtzentrums. Hier könnte es Verbesserungen geben, die den in diesen Gebieten arbeitenden Pendlern den Umstieg erleichtern." Auch hier besteht die Möglichkeit, Ideen einzubringen. Bgm. Josef Singer: "Egal, worum es sich handelt: Jeder einzelne Vorschlag wird an die beiden eingebundenen Planungsbüros weitergereicht, deren Mitarbeiter die Einreichungen einer umfassenden Prüfung unterziehen und die Argumente, Fakten und Zahlen dann den Gremien bekanntgeben. Es geht also nichts verloren oder wird nicht behandelt, weil es sich eventuell von vornherein um ein scheinbar undurchführbares Projekt handelt. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger ein, davon Gebrauch zu machen!"

Autor:

Manfred Hassl aus Westliches Mittelgebirge

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