Neues Mehrzweckgebäude
Ein Tag der Freude für Sellrain

Ein Prost auf das gelungene Werk: Bgm. Georg Dornauer, und die Ehrengäste waren bester Laune.
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  • Ein Prost auf das gelungene Werk: Bgm. Georg Dornauer, und die Ehrengäste waren bester Laune.
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Mit einem Jahr Verspätung wurde am Freitag das neue Mehrzweckgebäude in Sellrain gesegnet und offiziell eröffnet.

Elf Jahre sind vergangen, seit beim 1. Sellrainer Vereinsstammtisch am 14. Oktober 2010 von Vereinsfunktionären eine Idee geboren wurde. Die Überlegungen bedeuteten den Grundstein für den Bau einer gemeinsamen Heimstätte für Kindergarten- und Schulkinder sowie für die Musikkapelle und den Theaterverein. "Fast auf den Tag genau elf Jahre nach besagter Zusammenkunft stehen wir jetzt tatsächlich mitten in einem neuen Ort der Begegnung für unsere Dorfgemeinschaft", verkündete Bgm. Georg Dornauer und betonte gleich mehrmals: "Heute ist ein Tag der Freude für unsere ganze Gemeinde!"

Bgm. Georg Dornauer: "Heute ist ein großer Tag der Freude für die Gemeinde Sellrain.
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Festakt

Beim Festakt war viel Prominenz gekommen. So z.B. Landesrat Johannes Tratter, dessen Anwesenheit der Bürgermeister besonders würdigte: "Ohne dein Tun und Handeln sowie ohne deine Hilfe wären wir heute nicht hier und deshalb gebührt dir mein persönlicher sowie der Dank der Gemeinde Sellrain." Große Freude bereitete auch das Erscheinen von Altbürgermeister und Ehrenbürger Norbert Jordan, der mit großem Applaus bedacht wurde. Unter seiner Amtszeit konnten in den Jahren 2010 bis 2016 die Weichen für den Bau gestellt werden. Trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung ließ er es sich nicht nehmen, dieser Sternstunde für seine Gemeinde beizuwohnen. Bezirkshauptmann Michael Kirchmair, die Vizebürgermeister Benedikt Singer und Harald Willam sowie die Mandatare des Gemeinderates, ÖVP-Klubobmann LA Jakob Wolf, LA Bernhard Lentsch, die Bürgermeister der Nachbargemeinden und viele andere mehr gaben sich die Ehre.

Großes Lob

Landesrat Johannes Tratter sparte seinerseits nicht mit Lob für die Fertigstellung dieses Meilensteins in der Sellraintaler Gemeinde. Ebenso ließ er nicht unerwähnt, dass es nicht nur ein langer Weg für die Ausführung war, sondern auch eine besondere Herausforderung bei der Finanzerung. Dass es sich beim neuen Gebäude sowohl um eine Ausbildungsstätte und um eine "neue Heimat" für Vereine handelt, hob Tratter besonders hervor.

Segnung

Selbstverständlich gab es auch den traditionellen landesüblichen Empfang, der von der Musikkapelle, der Schützenkompanie sowie der Abordnung der Feuerwehr umrahmt wurde. Die Segnung des Gebäudes nahm Pfarrer Leopold vor, der dem Anlass angepasst mit Weihwasser keineswegs spärlich umging. Für besondere Freude sorgten auch die Darbietungen der Kindergartenkinder sowie der Tanzvorstellung der Volkschulkinder. Auch der Theaterverein gab eine kurze Vorstellung – schließlich wurde aus der einstigen "Heimatlosen Bühne" – so der damalige Name – die "Melachbühne Sellrain, die wie erwähnt im neuen Gebäude endlich eine Heimstätte gefunden hat.

Die Kindergartler brachten ein wunderbares Lied zu Gehör und ernteten viel Beifall.
  • Die Kindergartler brachten ein wunderbares Lied zu Gehör und ernteten viel Beifall.
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Flut und Pandemie

Schule und Kindergarten sind ja schon seit längerem in Betrieb. Der neue Mehrzwecksaal hat seine Bewährungsprobe erst in der Vorwoche beim großen "Schmankerlfest" der Musikkapelle bestens bestanden. Auch beim aktuellen Festakt wurde klar, dass alle Beteiligten von der intellegenten Planung bis zur kompetenten Ausführung beste Arbeit geleistet haben. Dass es am langen Weg zum neuen Gebäude auch Probleme gab, blieb nicht unerwähnt. So kam es im Jahr 2015 zur verheerenden Hochwasserkatastrophe, von der das Schulgebäude besonders stark betroffen war. Die Verzögerung von einem Jahr für die Einweihung wollte Bgm. Georg Dornauer in jeglicher Vermeidung von Unklarheiten jedenfalls klargestellt wissen: "Diese Verspätung ist ausschließlich der Pandemie geschuldet und nicht der in wenigen Monaten stattfindenden Gemeinderatswahl."

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