Gries i. S.: Altarweihe für den "Findling aus Lüsens"

Bischof Hermann Glettler holte bei Weihe des Altars die Kinder ganz nahe zu sich.
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  • hochgeladen von Manfred Hassl

Bischof Hermann Glettler, Abt Raimund Schreier, der Grieser Pfarrer und Seelsorgeraumleiter Karol Lazik, weitere kirchliche Würdenträger, der Grieser Bürgermeister Martin Haselwanter und viele andere Gäste waren bei der Altarweihe in der Pfarrkirche begeistert. Zu Recht: Die Pfarrkirche präsentiert sich nach Abschluss der mehrjährigen Renovierungsarbeiten nicht nur außen, sondern auch innen in wunderschönem Glanz! Der Mittelpunkt ist im wahrsten Sinn des Wortes massiv: Der pärchtige Altarstein ist ein Findling aus Lüsens. Er beeindruckt durch seine Massivität und zugleich durch seine „organisch“ gewachsene Struktur, die durch eine sensible bildhauerische Bearbeitung von Peter Kuttler deutlich zur Geltung kommt. Im Altar sind Reliquien des Hl. Martin und des Seligen Josef Mayr-Nusser beigesetzt.
„Der Kirchenraum bekommt mit diesem neuen Altar eine stabile Mitte, wo die Feier der Eucharistie stattfinden kann – Quelle, Mitte und Höhepunkt des christlichen Lebens," so Bischof Hermann in seiner Grußbotschaft.

Tisch des Wortes

Bei der feierlichen Altarweihe, die von Bischof Hermann Glettler vorgenommen wurde, gab es auch den Segen für das Taufbecken und den Ambo. Der "Tisch des Wortes" steht im Gegensatz zum "Tisch des Mahles" (Altar) – und in Gries könnte der Gegensatz nicht größer sein. Der Ambo ist ein filigran zusammengesetzter "Tisch" aus mehreren Schachteln.

Notwendigkeit

Begonnen wurde bereits 2014 aus einer eher "technischen Notwendigkeit" heraus mit der Restaurierung des Holzschindeldaches und der Außenfassade sowie der statischen Sanierung der Mauerwerksrisse. Nach erfolgreicher Fertigstellung der Außenrestaurierung war die anfängliche allgemeine Skepsis ob der finanziellen Herausforderung gemeinschaftlichem Mut gewichen und so wurde die ungleich größere Aufgabe in Angriff genommen. Die Restaurierung des Kirchenraumes und die zeitgemäße Gestaltung der Liturgischen Orte in der Pfarrkirche war berechtigterweise sowohl eine ästhetische als auch eine liturgische Notwendigkeit. Nach einer ungewollten, schwierigen Situation für die Pfarre konnte nach einjähriger Pause die Innenrestaurierung 2016 in die Planungsphase starten. Für die komplexe Planungsaufgabe konnte mit Arch. Walter Klasz ein ortsansässiger und in Sachen Kirchenraumgestaltung routinierter Fachmann engagiert werden.Bgm. Martin Haselwanter dankte im Anschluss an den Gottesdienst allen, die zum gelungenen Werk beigetragen haben, besonders den vielen freiwilligen HelferInnen und lud zu einer gemeinsamen Agape.

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