Indianer in der Neuen Mittelschule Kematen

Perry Silverbird führte die SchülerInnen in den Welt der Indianer ein.
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  • Perry Silverbird führte die SchülerInnen in den Welt der Indianer ein.
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Der Künstler Perry Silverbird ist ein Nachkomme der Cherokee, Navaho und der Apachen. Er kommt von Albuquerque, New Mexiko und bezeichnet sich als modernen Native American, der in ganz Amerika auf unzählige Bühnen seine vielfältigen Talente zeigte. "Der sanfte Flötenpoet" ist ein professioneller Musiker, der zahlreiche Alben mit seiner Familie aufgenommen und selbst zwei CDs komponiert hat.

 Perry Silverbird ist ein gern gesehener Gast in Schulen und weilte solcherart vor kurzem mit finanzieller Unterstützung des Tiroler Kulturservices (Landesschulrat) in der NMS Kematen.

"Mystery" im Flötenspiel

Wenn er seine selbst gebaute Flöte spielt, lauschen Kinder, Lehrer, ja sogar die Tiere in der Natur. Sie werden still, eine Ahnung vom „Großen Geist“, übersetzt „The Mystery“, entsteht. Der sorgsame und achtsame Umgang mit Dingen und mit der Natur wird geübt: Mit gewaschenen Händen dürfen die Kinder begreifen, was Indianer ihren Kindern zum Spielen geben, mit welch einfachen Materialien Werkzeuge, Kleidung und Schmuck erzeugt werden. Schafwolle, Leder, Maisflitschen, Holzperlen, Schnur, Federn. Vom Zuhören, Staunen und Begreifen werden die Schüler zum Mitmachen geführt.

„This is nice!“

... lautete der erste englische Satz, den ein Erstklassler dem Künstler zurief. Die Viertklassler verstanden seine Ausführungen schon ohne Übersetzerin Ulrike Tiefenthaler. Ab und zu musste ein Wort erklärt werden. So z.B. bei den Erzählungen über Rassismus und Diskriminierung im heutigen Amerika, über seine Jugendzeit in New Mexiko, Kalifornien und New York, die sehr schwierig, aber auch schön war. Handwerkliches Geschick stellten Buben und Mädchen unter Beweis.
Bunte Armbänder wurden gebastelt – und auch hier gab es viel Neues: Statt mit Spucke wurde der Faden mit Bienenwachs bearbeitet und mit ruhiger Hand eingefädelt.
Das herrliche Wetter lockte die Indianerbande auch ins Freie. Dort bot ein Wettlauf – barfuß musste ein Schluck Wasser im Mund aufbewahrt und im Ziel in ein Glas gefüllt werden– ebenso viel Spaß wie der Kick mit einem kleinen Holzstückchen.

Indianerehrenwort

Zum Abschied erinnerte Perry Silverbird "seine Indianer" an das Versprechen, ihre Eltern und Lehrer zu respektieren und die Natur zu schützen.

Autor:

Manfred Hassl aus Westliches Mittelgebirge

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