Axams
Keine "Betriebszeiten" im öffentlichen WC

Die Toilettenanlage wird in Kürze renoviert und auch benützerfreundlicher gestaltet.
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  • Die Toilettenanlage wird in Kürze renoviert und auch benützerfreundlicher gestaltet.
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Zugegeben: Die Überschrift ist vielleicht dazu angetan, kurz zu schmunzeln. Es handelt sich allerdings um eine konkrete Maßnahme beim öffentlichen WC am Pavillonplatz in Axams. Die Anlage war bisher nur zu bestimmten Zeiten und gegen Entgeld benützbar – jetzt gibt es Verbesserungen und die Hoffnung, dass es keine Beschädigungen mehr gibt.

Die öffentliche Toilette war bislang nur während der Öffnungszeiten von 8 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 20 Uhr benützbar. Noch dazu kostete das "Geschäft" 20 Cent, zahlbar bei einem neben der Tür angebrachten Münzautomaten. Jetzt gibt es Verbesserungen und die Hoffnung, dass es keine großen Beschädigungen mehr gibt.

Lokalaugenschein

Der Berichterstatter wurde zufällig Augenzeuge eines vergeblichen Versuchs, die Toilette innerhalb der ausgewiesenen Zeit zu benützen. Obwohl Münzen von 10 Cent bis 2 Euro zur Verfügung standen, verweigerte der Automat seinen Dienst. Die Mitteilung dieser Beobachtungen stießen bei Bürgermeister Christian Abenthung unverzüglich auf Verständnis.

Keine Bezahlung

"Die Toiletten werden künftig von morgens bis 22 Uhr durchgehend geöffnet sein. Auch der Münzautomat hat sich nicht bewährt. Wer ein dringendes Bedürfnis hat, sollte nicht wegen einer fehlenden Münze in eine prekäre Situation kommen. Der Automat wird entfernt – die Benützung ist künftig kostenlos. Die notwendigen technischen Arbeiten werden in Kürze vorgenommen."

Dieses Gerät ist bald Geschichte: Der Münzautomat wird entfernt – die Benützung ist dann kostenlos!
  • Dieses Gerät ist bald Geschichte: Der Münzautomat wird entfernt – die Benützung ist dann kostenlos!
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Sensibilisierung

Die bisherigen Regelung erfolgten natürlich nicht aus Willkür, sondern hatten gute – oder besser gesagt – schlechte Gründe, so der Bürgermeister. "Auch aktuell müssen wir zum wiederholten Mal die Anlage sozusagen renovieren. Es ist immer wieder zu Vandalenakten, Beschädigungen und Verschmutzungen gekommen. Eine derartige Anlage macht aber natürlich nur Sinn, wenn sie sauber und jederzeit benützbar ist. Dafür braucht es Eigenverantwortung – und da schaut es leider bei manchen Benützern, die keinen Respekt vor fremden Eigentum haben, nicht immer gut aus."
Nachträgliche Schuldzuweisungen wird es nicht geben, dafür aber eine durchaus interessante Präventionsmaßnahme. "Es ist schon Faktum, dass öfters Jugendliche bei diversen Aktionen beteiligt waren. Hier wollen wird den ersten Schritt setzen. Es wird ein Gespräch mit der Koordinatorin für die Jugendarbeit im westlichen Mittelgebirge geben. Das Ziel ist die Sensibilisierung, auf solche Einrichtungen aufzupassen und nicht Schäden anzurichten."

(Noch) keine Überwachung

Sollte der Missbrauch anhalten, werde man weitere Schritte setzen, so der Bürgermeister weiter: "In diesem Fall überlegen wir eine Videoüberwachung des öffentlichen Bereichs des Pavillonplatzes. Das soll und kann aber nur der letzte Schritt sein, wenn sich keine Änderung in Bezug auf die ordentliche und zweckgemäße Verwendung des öffentlichen WCs ergibt. Ich hoffe sehr, dass wir mit Aufklärung und Zusammenarbeit diese Anlage künftig problemlos betreiben können!"

www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge

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