Filmrolle
Markus Linder und "Das letzte Problem"

Markus Linder alias "Oberkellner Mürzner" (re.) in einer Szene mit Karl Markovics und Julia Koch
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Markus Linder, Kabarettist, Musiker und Entertainer aus Axams mit Vorarlberger Wurzeln wirkte bereits erfolgreich als Schauspieler in der Krimi-Serie "Vier Frauen und ein Todesfall" mit. Vor kurzem stand er wieder vor der Kamera – diesmal handelt es sich um einen "Landkrimi" aus dem Ländle!

Vorarlberg wurde zur Kulisse für rot-weiß-rote Fernsehspannung: In der Hauptrolle des jüngsten Landkrimi-Films „Das letzte Problem“ stand – der auch Regie führende – Karl Markovics vor der Kamera: Als einer der Gäste eines Ferienhotels gerät Markovics mitten in die Ermittlungen um zwei Mordfälle und macht sich damit unter der Dorfpolizei nicht die größten Freunde.
In weiteren Rollen dieses von ORF und ARTE koproduzierten Spielfilms sind u. a. Stefan Pohl (als dessen Assistent), Maria Fliri (als Hoteldirektorin), Julia Koch (als Dorfpolizistin), Max Moor, Sunnyi Melles, Laura Bilgeri und Marc Hosemann zu sehen. Daniel Kehlmann, der für seine Arbeiten schon mehrfach ausgezeichnet wurde, hat das Drehbuch verfasst.

Vom Pfarrer zum Kellner

Bei den "Vier Frauen" war Markus Linder als Pfarrer zu sehen. In der aktuellen Produktion mutiert der Allrounder zum "Oberkellner Mürzner", der im laufenden Hotelbetrieb alles im Griff hat. "Eine wahre Herausforderung", bestätigt Markus Linder, der über keine gastronomischen Erfahrungen verfügte. "Die Tätigkeiten im Speisesaal erforderten ein präzises Timing. Es hat aber alles gut geklappt, und ich habe mich gefreut, beispielsweise einer Schauspielgröße wie Sunnyi Melles ein Glas Champagner persönlich servieren zu dürfen."

Kein Vorarlbergerisch

Lokalkolorit im Sprachgebrauch stand nicht im Drehbuch, weshalb der stets vornehm agierende "Oberkellner Mürzner" im gepflegtem Hochdeutsch statt im knackigen Ländle-Dialekt (oder gar im Axamer Zuagroasten-Tirolerisch) zu hören ist.

Großer Künstler

Über die Zusammenarbeit mit Karl Markovics, der ja ohne Zweifel zur absoluten Elite der Schauspielkunst zählt, zeigt sich Markus Linder begeistert: "Ein grandioser Künstler, der als Regisseur und Hauptdarsteller unglaublich gefordert war. Dabei handelt es sich um einen sehr bescheidenen, sympathischen Menschen. Auch mit den weiteren Hauptdarstellern gab es bestes Einvernehmen."
Die harte Arbeit am Set hat Markus Linder inzwischen intus: "Elf bis zwölf Stunden Dreharbeiten mit nur kurzen Pausen gehören dazu. Dass sich die Handlung ausschließlich im Hotel abgespielt und es keine Außenaufnahmen gegeben hat, war natürlich eine gewisse Erleichterung!"
Der Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest, der "Winterkrimi" wird voraussichtlich Ende dieses Jahres am Programm stehen.

Mehr Infos finden Sie auf https://der.orf.at/unternehmen/aktuell/das_letzte_problem100.html

Weitere Berichte:www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge

Markus Linder alias "Oberkellner Mürzner" (re.) in einer Szene mit Karl Markovics und Julia Koch
Markus Linder stand wieder vor der Kamera und hatte als Oberkellner in seinem Speisesaal alles im Auge!

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