Absturz
Wechtenbruch mit Todesfolge in St. Sigmund

In diesem Bereich stürzte die Frau in die Tiefe und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
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  • In diesem Bereich stürzte die Frau in die Tiefe und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
  • Foto: zeitungsfoto.at
  • hochgeladen von Manfred Hassl

Am 19. März 2019, gegen 10:45 Uhr, unternahmen eine 43-jährige Frau und ein 47-jähriger Mann, beide aus Österreich, eine Skitour auf den „Hohen Seeblaskogl“ in St. Sigmund im Sellraintal.

Knapp unterhalb des Gipfels, auf einer Seehöhe von ca. 3.170 m, hielten die beiden Personen kurz an, um sich noch einmal zu verpflegen. Die Frau stand hinter ihrem Begleiter, als dieser ein dumpfes Geräusch wahrnahm und im nächsten Moment bemerkte, dass der Schnee unter ihnen weggebrochen war. Der Mann konnte gerade noch zur Seite springen und sich festhalten. Die Frau stürzte mit der Wechte mehrere hundert Meter über die Nordrinne in Richtung „Ochsenkarferner“ ab. Der Mann setzte in weiterer Folge die Rettungskette in Gang. Im Einsatz standen der NAH C1, der Hubschrauber Alpin 2 und der Polizeihubschrauber. Ebenso wurde die Bergrettung Sellraintal, welche mit 14 Mann im Einsatz stand und ein Lawinenhund der Bergrettung verständigt. Gegen 11:35 Uhr konnte die 43-Jährige von der Besatzung des Polizeihubschraubers an der Oberfläche des von der abgebrochenen Wechte verursachten Lawinenkegels auf einer Seehöhe von ca. 2.700 m aufgefunden werden. Durch den Absturz erlitt die Frau tödliche Verletzungen.

Weitere Berichte: www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge

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