Kematen
Zeitlich begrenzter Baustopp beantragt

Der Verbauung von weiterem Grünland soll in Kematen ein Riegel vorgeschoben werden.
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  • Der Verbauung von weiterem Grünland soll in Kematen ein Riegel vorgeschoben werden.
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Die Mitglieder der Liste "Gemeinsam Unabhängig für Kematen" (GUK) stellten den Antrag an den Gemeinderat, einen Beschluss über einen zeitlich begrenzten Baustopp für Wohnbauprojekte mit mehr als drei Wohneinheiten zu beschließen.

Listenvorsitzender Manfred Jordan präzisiert: "Eigenheime, Aufstockungen sowie An- und Zubauten sollen natürlich nach wie vor möglich sein. Wohnbauprojekte mit mehr als drei Wohneinheiten sollen überdies nur dann genehmigt werden, wenn im Vorhinein verbindliche Miet- bzw. Kaufverträge mit Einwohner aus Kematen vorliegen."

Begründung

Täglich werden in Österreich 20 Fußballfelder an Grünland verbaut und zubetoniert. Einen Bauboom gibt es ebenfalls in den Umlandgemeinden von Innsbruck. Auch in Kematen. Hunderte Wohnungen sind hier in den letzten Jahren entstanden, heißt es in der Begründung des Antrags. "Kematen ist ein gefragter Wohnort, kinder- und familienfreundlich, mit niedriger Gebührenbelastung und toller Anbindung an Innsbruck", weiß GR Bernd Raitmair. "Nicht zuletzt deswegen blicken zahlreiche externe Bauträger –private und gemeinnützige – auf uns, um hier Wohnbauprojekte zu verwirklichen."

Dorf statt Stadt

Eine Fortführung der bisherigen, rasanten Bautätigkeit würde Kematen aber nicht verkraften, betont Manfred Jordan. In den jüngsten Projekten konnten schon jetzt für einige neue Wohnungen keine Kemater WerberInnen nach den geltenden Wohnbaurichtlinien gefunden werden. Unser Ort stößt derzeit mit dem wirklichen Eigenbedarf und Ressourcen an seine Grenze. Die Folge: boomende Ausgaben für Infrastruktur wie z. B. Kinderbetreuung, Trinkwasser etc.! Wir müssen handeln! Unter dem Motto ‚Dorf statt Stadt‘ gelte es, den Dorfcharakter Kematens zu erhalten. Deswegen ist es ein Gebot der Stunde, jetzt sehr zurückhaltend zu agieren. Verbauen wir weiteres Grünland, so muss es Kematerinnen und Kematern mit wirklichem Wohnbedarf zugute kommen."

Weitere Berichte: www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge

Der Verbauung von weiterem Grünland soll in Kematen ein Riegel vorgeschoben werden.
GUK-Vorsitzender Manfred Jordan: "Dorf statt Stadt!"
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