Ärger um Kemater „Anonymus“!

Gemeinsame Beratung am runden Tisch:  Bgm. Rudolf Häusler und die Gemeinderäte  Martin Schaffenrath (Liste „Unabhängiges Kematen“), Elmar Michael („Gemeinsam für Kematen“), Hugo Weger
  • Gemeinsame Beratung am runden Tisch: Bgm. Rudolf Häusler und die Gemeinderäte Martin Schaffenrath (Liste „Unabhängiges Kematen“), Elmar Michael („Gemeinsam für Kematen“), Hugo Weger
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Ein anonymer Briefschreiber, der sich Bgm. Rudolf Häusler als Ziel für Diffamierungen ausgesucht hat, sorgt in Kematen derzeit für Aufregung. Mit einer ungewöhnlichen Reaktion der Oppositionspolitiker im Gemeinderat dürfte der „Anonymus“ allerdings nicht gerechnet haben.

Die Briefe, die seit einigen Wochen in steter Regelmäßigkeit abgeschickt werden, haben gleich mehrere Empfänger. Die anonymen Schreiben erreichen Vorsitzende und Mitglieder der Oppositionslisten. So erhielten GR Martin Schaffenrath (Listenvorsitzender „Unabhängiges Kematen“), GR Hugo Weger (Vorsitzender „Liste 2000“) und GR Elmar Michael von der Liste „Gemeinsam für Kematen“, aber auch die Staatsanwaltschaft, die Gemeindeaufsicht des Landes Tirol, die Bezirkshauptmannschaft und in einem Fall auch die Volksanwaltschaft unerbetene Post! Kein offizieller Empfänger ist Bgm. Rudolf Häusler, obwohl er im Mittelpunkt des aufgezeigten Geschehens steht. Ihm werden Verfehlungen in großer Zahl vorgeworfen, mit dem offensichtlichen Ziel, die Opposition und die Behörden aufmerksam zu machen und solcherart dem Bürgermeister ordentlich am Leder zu flicken.

Unerträgliche Vorgangsweise
Diese Art der „Informationspolitik“ ist jedoch für alle Adressaten, die aus der Kemater Gemeindepolitik kommen, schlichtweg unerträglich. „Wenn jemand Verfehlungen aufzeigen will, so soll er öffentlich auftreten, sich dazu bekennen und dazu noch die nötigen Beweise vorlegen“, so Elmar Michael. „Alles andere ist kontraproduktiv, weil dadurch das Misstrauen extrem geschürt und die Zusammenarbeit im Gemeinderat erschwert wird. Diese Verdächtigungen sollen wohl zum Zerwürfnis führen!“

Zermürbungstaktik
Martin Schaffenrath will diese Vorgangsweise ebenfalls nicht länger hinnehmen: „Der Bürgermeister soll anscheinend mürbe gemacht und die Opposition solcherart als Werkzeug missbraucht werden. Einfach ignorieren würde hier bedeuten, kein Interesse an einer Aufklärung von Ereignissen zu haben. Leider fehlt hier offensichtlich das nötige Rückgrat, um einen geraden Weg zu gehen! Wir werden uns aber keinesfalls durch diese feige und hinterlistige Vorgangsweise in ein Eck drängen lassen!“

Der angegriffene Bürgermeister zeigt sich erschüttert: „Durch dieses feige Vorgehen soll wohl die Zusammenarbeit extrem erschwert und die Vertrauensbasis zerstört werden.“

Oppositions-Offensive
Die Reaktion der Opposition ist ebenso ungewöhnlich wie bemerkenswert: Bgm. Häusler wurde zu einem gemeinsamen Gespräch geladen und über die Inhalte der Schreiben vollständig informiert. Die bisherigen Vorwürfe werden durchleuchtet. Wo notwendig, sollen gemeinsam entsprechende Maßnahmen folgen. „Sollten weiterhin solche Briefe eintreffen, wird es wieder eine offene Kommunikation geben“, so die Gemeinderäte unisono. „Es ist als Signal an die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und seinen Listenmitgliedern zu sehen.“ Eine Vorgangsweise, der Bürgermeister. Rudolf Häusler größtes Lob zollt: „Es ist ein guter Weg, den die Opposition hier eingeschlagen hat. Ich werde diese Einladung zu verstärkter Zusammenarbeit gerne annehmen!“

Verdachtsmomente
Gleichzeitig will man sich aber auch bemühen, den anonymen Verfasser ausfindig zu machen. Es gäbe nämlich bereits einige Hinweise, so Bgm. Häusler.

Beispiel: Der Vorwurf eines Amtsmissbrauchs in einem der jüngsten Schreiben. Hier wurde allerdings die Kompetenz zur Ausführung an ein Büro für Ziviltechnik abgegeben, wo die Einleitung entsprechender Maßnahmen zur Projektrealisierung fehlerhaft war, die Gemeinde bzw. der Bürgermeister folglich gar keine Möglichkeit hatte, einen Amtsmissbrauch zu begehen. Bgm. Häusler: „Es handelt sich um einen eingeschränkten, fachlich fundierten Kreis von Personen, die von diesen Vorgängen überhaupt Kenntnis hatten. Hier werden wir den Hebel ansetzen!“

Autor:

Manfred Hassl aus Westliches Mittelgebirge

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