Axamer Grüne im Landtagswahlfieber

Vizebürgermeisterin Gabi Kapferer-Pittracher aus Axams glaubt nicht an ein Ergebnis wie bei der Nationalratswahl.
  • Vizebürgermeisterin Gabi Kapferer-Pittracher aus Axams glaubt nicht an ein Ergebnis wie bei der Nationalratswahl.
  • Foto: Grüne
  • hochgeladen von Manfred Hassl

Die Grünen sind bekanntlich seit der letzten Nationalratswahl auf Bundesebene nicht mehr vertreten. Die Axamer Vizebürgermeisterin Gabi Kapferer-Pittracher (Zukunft Axams – die Grünen) glaubt hinsichtlich der kommenden Landtagswahlen nicht an ein ähnliches Schockerlebnis. "Ich glaube, man muss hier differenzieren und die Tiroler Grünen an ihrer Arbeit messen. Sie sind seit 5 Jahren in Tirol ein sehr verlässlicher Regierungspartner.
Brennende Themen wie die Verkehrsbelastung, der Transit, das Thema Natur- und Umweltschutz statt Zubetonieren sowie das tirolweite Öffi-Ticket um 490 Euro sind Bereiche, die für unser aller Lebensraum tagtäglich bestimmend sind. Diese greifen die Grünen immer wieder auf und setzen nachhaltige Lösungen um."

Grünes Mäntelchen

Dass einige dieser Themen auch von anderen Parteien vertreten werden, sei Faktum, so Kapferer-Pittracher weiter. Dabei würde es sich allerdings um ein grünes Mäntelchen hanteln, das sich manche gerne umhängen: "Das zeigt ja gerade den Erfolg unserer Bewegung. Mir geht es um die Sache und das Wohl der Tirolerinnen und Tiroler. Ich habe von vielen Seiten nach der Nationalratswahl gehört, dass WählerInnen bereut haben, aus taktischen Gründen eine andere Partei gewählt zu haben. Wer echtes Grün will, muss auch echte Grüne wählen. Wir sichern unsere Lebensgrundlagen - davon profitieren alle in unserem Land."

Gemeindeebene

Die grüne Vizebürgermeisterin fürchtet Konsequenzen eines mäßigen Wahlergebnisses auf Gemeindeebene und auch auf Axams. "Ich sehe das Risiko, dass längerfristig grüne Grundwerte aus dem Landtag und auch aus den Gemeinden verschwinden, wenn Menschen, denen diese Werte eigentlich wichtig sind, aus diversen Gründen andere Parteien wählen. Es besteht dann zum Beispiel die Gefahr, dass der Schutz des Ruhegebiets Kalkkögel aufgeweicht wird. Die Vielfalt im Landtag, die immer zu besseren
Lösungen beiträgt, sollte gewahrt bleiben Mehr Köpfe, die zukunftsorientiert und konstruktiv überparteilich sowie überregional arbeiten, werden dringend gebraucht. Das bringt Tirol weiter!"

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