"Gassibeutel": Bio oder doch aus Kunststoff?

Die Causa "Gassisackerl" wird demnächst im Gemeinderat behandelt.
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  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Manfred Hassl

Unmut herrscht bei der Oberperfer Gemeinderätin Heidi Abfalterer von den Grünen nach der jüngsten Gemeinderatssitzung. Der Grund liegt in der Vorgangsweise bei der Entsorgung der sogenannten Gassisackerln. "Bürgermeisterin Johanna Obojes-Rubatscher hat sich gegen den von uns Grünen vorgeschlagenen Umstieg von Kunststoffbeuteln auf biologisch abbaubare Gassisackerln ausgesprochen," kritisiert Heidi Abfalterer.
Im Sommer wäre die Bürgermeisterin von ihr auf das Anliegen bereits aufmerksam gemacht worden, so die Gemeinderätin weiter: "Sie hat daraufhin den Umstieg bereits per Mail zugesagt, nachdem ich ihr ein entsprechendes Angebot der Fa. Biomat zugeschickt hatte. Im Gemeinderat ist schließlich kurz zuvor beschlossen worden, zukünftig stärker auf nachhaltige Beschaffung zu achten."

Eine Frage des Preises

Die biologisch abbaubaren Gassibeutel würden zwar tatsächlich das Dreifache der Kunsttoffbeutel kosten, aber die Firma hätte der Gemeinde 15% Umstiegsrabatt gewährt, führt Abfalterer aus. "Bisher hat die Gemeinde jährlich ca. 530 Euro dafür ausgegeben, nimmt jedoch 9.500 Euro über die Hundesteuer ein."
Die eher sporadisch vorkommende Entsorgung der "Gassibeutel" hat für Heidi Abfalterer eine andere Ursache: "Es gibt oft Probleme, einen Abfallkübel dafür zu finden. HundehalterInnen werden also offenbar abgezockt und müssen sich dafür noch unter Generalverdacht stellen lassen, diese Sackerln wahllos in den Feldern zu entsorgen. Dabei konnten nicht einmal einige der anwesenden Bauern die Befürchtungen bei der Gemeinderatssitzungen bestätigen."
Bgm. Johanna Obojes-Rubatscher will die Causa vorerst nicht weiter kommentieren: "Dieser Punkt wird bei einer der nächsten Gemeinderatssitzungen zur Beratung auf die Tagesordnung kommen!"

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