Max Hagenbuchner wiedergewählt

Max Hagenbuchner (Landesobmann) und Stephanie Schurtl (Geschäftsführerin)
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Hochmotivierter neuer Landesvorstand startet erneut unter Obmann Max Hagenbuchner in das kommende Vereinsjahr mit klaren Forderungen an die Politik

Innsbruck - Am 05.08.2017 wurde Max Hagenbuchner mit 93,75 % erneut zum Landesobmann der Schülerunion Tirol gewählt. Zur Seite stehen ihm im neuen Vereinsjahr die 19 -jährige Stephanie Schurtl als Landesgeschäftsführerin, Julia Staudegger als Landesgeschäftssekretärin und ein 8-köpfiges Team aus ganz Tirol.Am Freitag fand der jährliche Landestag der Schülerunion Tirol in Innsbruck statt. Er ist seit vielen Jahren der erste Obmann der für eine zweite Amtszeit gewählt wurde.

Hagenbuchner kann auf ein erfolgreiches Jahr als Landesobmann zurückblicken.

Als größte Errungenschaft nannte er am Landestag auch im kommenden Schuljahr alle Mandate der Landesschülervertretung zu stellen. „Das ist nicht nur ein immenser Vertrauensvorschuss für uns als Schülerunion, sondern auch das wohl beste Zeugnis für unsere Arbeit als Schülerorganisation!“ so Max Hagenbuchner. Außerdem hat man es in diesem Jahr zum ersten Mal geschafft einen neuen und passenderen Veranstaltungsort für das Take Off größte Seminar Westösterreichs zu finden. Ein ganz persönliches Anliegen war dem alten und neuen Obmann im abgelaufenen Schuljahr eine große Diskussionsveranstaltung mit hochkarätigen Speakern.

„Wir blicken auf ein erfolgreiches Vereinsjahr voller Herausforderungen für uns als Verein, Spaß und Service für unsere Mitglieder und die Schülerschaft Tirols zurück. Diese großartige Bilanz können wir nur dank des starken Teams ziehen, das dieses Jahr alles gegeben hat für die Schüler Tirols.“ so Max Hagenbuchner vor seiner Wiederwahl am Freitag.Für das neue Vereinsjahr nimmt er sich einen klaren Kurs gegenüber der Politik vor.

In seiner Antrittsrede sagte er dazu: „Als Schülerunion sind wir der stärkste Lobbyist der Schülerschaft, werden wir diesem Anspruch besonders in einem Wahljahr wie dem kommenden gerecht! Es sind Überzeugungen wie die Chancengerechtigkeit und der Leistungsgedanke die an unseren Schulen nicht verloren gehen dürfen. Dafür werden wir uns einsetzen, weil wir wissen, dass Schule mehr kann!
“Besonderen Fokus will er wie in seinem ersten Jahr bereits auf Digitalisierung und Integration richten.

Digitalisierung

„Besonderen Fokus werden wir auch im neuen Schuljahr wieder auf die Zentralmatura legen, hier muss bei der Vergleichbarkeit nachgebessert werden. Nur, weil allen Maturanten in Österreich gleichzeitig die gleichen Aufgabenhefte ausgeteilt werden, ist eine Matura nicht fair. Es müssen schlichtweg auch die notwendigen Hilfsmittel die gleichen sein. Dabei spielt die Digitalisierung eine große Rolle, wenn alle Schulen mit einer aktuellen digitalen Infrastruktur ausreichend ausgerüstet wären, hätten wir hier gar keine Probleme. Hier muss entweder endlich immens in die Bildung investiert werden, oder man lässt das Motto „bring your own device“ zu und unterstütz lediglich die Familien, für die der notwendige Laptop schlichtweg nicht erschwinglich ist.“ - Max Hagenbuchner.

Integration

„Unser Bildungssystem scheitert gerade daran, Kindern mit Migrationshintergrund, das grundlegendste Werkzeug, nämlich die deutsche Sprache, mitzugeben. Das ist mehr als ein Problem. Immerhin ist der Anteil der 15-Jährigen mit Migrationshintergrund in Österreich im letzten Jahrzehnt um über 50 % gestiegen, langsam muss erkannt werden, dass wir diese Schüler nicht alleine lassen können. Was aber auf keinen Fall passieren darf, ist das Niveau aller Klassen so weit zu senken, dass auch die ohne ausreichende Deutschkenntnisse mitkommen. Deutschklassen sind hier der Weg um junge Migranten so auf den Unterricht vorzubereiten, dass sie diesem auch folgen können.“ - Max Hagenbuchner

Max Hagenbuchner

Max Hagenbuchner ist 19 Jahre alt und maturierte im Schuljahr 2015/16 am BRG Kufstein. Er war im gleichen Jahr Landesschulsprecher im AHS-Bereich und engagiert sich bereits seit vier Jahren aktiv in der Schülervertretung. Im letzten Jahr konnte er sein Können als Landesobmann bereits unter Beweis stellen und setzte sich engagiert für Tirols Schülerschaft vor der Bildungspolitik ein. Wichtig ist ihm auch im zweiten Jahr als Obmann der Schülerunion Tirol zu zeigen, dass die Schülerschaft ein starker Partner in der Bildungspolitik sein kann. „Es muss klar sein, dass wir über unsere Schulen mitentscheiden wollen, Schulpolitik über die Köpfe der Schülerinnen und Schüler hinweg funktioniert im 21. Jahrhundert nicht mehr!“

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte SchülerorganisationÖsterreichs. Sie setzt sich für eine Schule ein, die individuell auf jede Schülerin und jeden Schüler eingeht. Eine Schule, die Freude am Lernen weckt. Eine Schule, die aufs Leben vorbereitet. Dabei baut die Schülerunion auf den drei Säulen "Aktion - Service - Vertretung" auf. Somit ist sie als Interessensorganisation auch eine wichtige Anlaufstelle für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler und bietet ihnen Services an. Zusätzlich bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie nächstes Schuljahr 24 von 29 Mandaten und die Bundesschulsprecherin bzw. den Bundesschulsprecher stellt. In Tirol stellt die Schülerunion alle 18 Mandate der Landesschülervertretung.

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