SPÖ forciert "Kraftpaket"
Pamela Rendi-Wagner auf Tirol-Besuch

Pamela Rendi-Wagner und Georg Dornauer: "Wirtschaft stärken – Arbeitsplätze sichern!"
7Bilder
  • Pamela Rendi-Wagner und Georg Dornauer: "Wirtschaft stärken – Arbeitsplätze sichern!"
  • Foto: Hassl
  • hochgeladen von Manfred Hassl

SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Wagner präsentierte bei ihrem Tirol-Besuch gemeinsam mit dem Tiroler Landesparteichef Georg Dornauer das "Kraftpaket Österreich". Grund: "Die langfristigen Antworten der Bundesregierung auf die Krise fehlen!"

Die bevorstehende Kündigungswelle im Swarovski-Imperium bot quasi den "idealen Rahmen" für den Einstieg in die Präsentation des "Kraftpakets Österreich". Sowohl Dornauer als auch Rendi-Wagner fanden in der Vorgangsweise des Konzerns jede Menge Kritikpunkte: "Wenn ein solches Unternehmen in der Corona-Krise in derartige Schieflage gerät, kann schon davor etwas nicht gestimmt haben. Die Unternehmensführung ist deshalb zu hinterfragen", befand Georg Dornauer. Pamela Rendi-Wagner assistierte: "Wer staatliche Unterstützungsgelder kassiert und gleichzeitig Mitarbeiter rauswirft, sollte das erklären. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob noch andere Zuschüsse verteilt wurden – da braucht es dringend mehr Transparenz!"

Eckpunkte des Kraftpakets

Die Bundesparteivorsitzende stellte die Eckpunkte des "SPÖ-Kraftpakets Österreich" vor. Echte Steuersenkung um 1.000 € pro Jahr. Nachhaltige Erhöhung des Arbeitslosengeldes. Arbeitszeitverkürzung, weil sich die Arbeitswelt verändert und die Krise diesen Prozess verschärft hat. Existenzsicherung und Konjunkturankurbelung. Mehr Eigenkapital für krisengeschüttelte Unternehmen. Für die Untermauerung des "4-Tage-Arbeitszeitmodell" musste dann erneut Swarovski herhalten: "Es ist besser, 20 % der Arbeitszeit zu reduzieren als 20 % der Mitarbeiter zu kündigen. 1.800 Arbeitsplätze hätten dadurch erhalten werden können."

Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer teilt die Sorge über die steigende Arbeitslosigkeit.
  • Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer teilt die Sorge über die steigende Arbeitslosigkeit.
  • Foto: Hassl
  • hochgeladen von Manfred Hassl

Vorzeigeunternehmen Novartis

Wie wichtig insbesondere regionale Produktionen seien, habe man auch und vor allem bei den Lieferengpässen für Masken und andere Medizinprodukte erlebt, so Rendi-Wagner. „Ich bin froh, dass Unternehmen, wie beispielsweise Novartis, sich zu ihrem Standort in Tirol bekennen und wichtige Medikamente produzieren. Davon profitieren wir nicht nur wirtschaftlich, sondern verhindern so auch Abhängigkeiten, die in Zeiten der Krise - und das haben wir leider erleben müssen - sehr schnell zu Problemen werden können.“ Made in Tirol und made in Austria sei hier die Devise.

Stichwort Tourismus

Bei einem Tirol-Besuch war die Frage nach der Zukunft des Tourismus im allgemeinen sowie der Apres-Ski-Szene unvermeidlich. Sie habe keine Kristallkugel, in der sie die Zukunft der Branche vorhersagen könne, so Pamela Rendi-Wagner, allerdings sei eines klar: "Alles, was sich in geschlossenen Räumen abspielt, birgt ein weitaus höheres Risiko. Flächendeckende Maskenpflicht wird daher bereits im Herbst ein Thema werden. Nachtclubs und Barbetriebe brauchen Planungssicherheit, aber eines ist auch klar: Ein zweites Ischgl darf es nie mehr geben!"

Visite in Sellrain

Auf dem Programm stand neben der gemeinsamen Pressekonferenz ein Besuch in Sellrain. Einen Bericht darüber finden sie hier:

Eine Visite in der "Schorsch-Gemeinde"
Du möchtest regelmäßig Infos über das, was in deiner Region passiert?

Dann melde dich für den meinbezirk.at-Newsletter an. Mit etwas Glück kannst du eine Auszeit für 2 Personen im 5*s ASTORIA Resort Seefeld gewinnen!

Gleich anmelden

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell
Informiert in den Tag starten!

Mit dem Bezirksblätter "Update am Morgen".

Jetzt lesen

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen