Schulterschluss gegen geplante Deponie Vellenberg

Die geplante Deponie im Bereich Vellenberg erhitzt weiterhin die Gemüter in Götzens und Völs.
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  • Foto: Graphik: Grüne Völs
  • hochgeladen von Manfred Hassl

In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Völs stand u. a. der Punkt  "Deponie-Verfüllungsvertrag Vellenberg" auf der Tagesordnung. Dabei ging es um die geplante Deponie Vellenberg in Götzens, die auch das Gemeindegebiet von Völs berühren soll. Der Vertrag wurde mit 16:3 Stimmen angenommen. Dagegen stimmten GR Franz Köfel (Franz Köfel & Team) sowie die beiden Mandatare der Grünen. Franz Köfel begründet seine Ablehnung: "Es gibt keinen vernünftigen Grund und keine Notwendigkeit, zwei Gemeindegrundparzellen aus einem unserer letzten Naherholungsgebiete für private Firmeninteressen zu opfern. Die Gemeinde Völs soll keinen Beitrag zu einem solch umweltschädigenden Projekt leisten".
Bgm. Erich Ruetz ist um Beruhigung bemüht: "Die Gemeinde Völs hat keine Möglichkeit, eine Deponie zu verhindern. Mit diesem Verfüllungsvertrag wurde lediglich die Zustimmung erteilt, dass die beiden Parzellen in unserer Gemeinde im Fall der Realisierung auch befüllt werden können. Ob die Deponie errichtet werden kann, steht ja noch gar nicht fest!"
Franz Köfel, Tarek Ayoub (Grüne Völs) sowie ihre Gemeinderatskollegen Martin Kiechl und Markus Sint (beide Liste "Götzens bewegen") haben in der kommenden Woche unter dem Motto "Schulterschluss gegen die Deponie Vellenberg" zu einer gemeinsamen Pressekonferenz geladen.

Glyphosat-Stop in Völs

Mehr Grund zur Freude verspürt Franz Köfel hinsichtlich seinen Antrags, wonach die Gemeinde Völs künftig auf den Einsatz des krebserregenden Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat auf gemeindeeigenen Plätzen und Flächen verzichten soll. Dieser Antrag wurde angenommen, allerdings erst ab dem Jahr 2019. Franz Köfel: "Der von GR Thomas Thaler ausgearbeitete Plan sieht vor, dass 2018 gleichzeitig parallel giftfreie Alternativen erprobt werden und die Substanz Glyphosat dann 2019 nicht mehr eingesetzt wird. Mit dieser Verzögerung kann ich leben. Wichtig ist für mich in diesem Zusammenhang, dass der Gemeinderat seinen guten Willen einstimmig unter Beweis gestellt hat und Glyphosat in absehbarer Zeit vom Gemeinde-Bauhof nicht mehr verwendet wird!"

Autor:

Manfred Hassl aus Westliches Mittelgebirge

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