Vorzeigeprojekt im Siedlungsbau

Die Hausherren, Bgm. Hansjörg Peer und Vizebgm. Gregor Reitmair, erläuterten das Projekt.
  • Die Hausherren, Bgm. Hansjörg Peer und Vizebgm. Gregor Reitmair, erläuterten das Projekt.
  • Foto: WB
  • hochgeladen von Manfred Hassl

(mh). Großes Interesse fand avor kurzem die Informationsveranstaltung des Wirtschaftsbundes Innsbruck-Land in Mutters bei Bürgermeistern, Vize-Bürgermeistern und Gemeinderäten der Volkspartei. Der Titel des Treffens war „HAUS-Aufgaben von Gemeinden“, zu dem WB-Bezirksobfrau BR Anneliese Junker lud. Dabei wurde das Vorzeigeprojekt der Gemeinde Mutters in Sachen modernem, energieeffizientem Siedlungsbau vorgestellt. Bürgermeister Hansjörg Peer, die Architekten des Team K2 – DI Martin Gamper und DI Dietmar Ewerz sowie Bmst. Ing. Martin Schwaiger (Alpine-Bau) erklärten den Weg von der Idee bis zum fertigen Projekt.

Nach einer Bedarfsanalyse war es Ziel der Gemeinde, ihren Bürgern leistbaren Wohnraum zu bieten, so der Bürgermeister. Mit Bedacht wählte man ein nachhaltiges Bauprojekt, das über einen Planungswettbewerb entschieden wurde.

Die Architekten des Team K2 beschrieben ihr Projekt als eine Kombination aus siedlungsprägenden, einheitlichen Elementen mit gestalterischem Freiraum.

Bis zum Jahr 2013 wird das Projekt fertig gestellt sein – noch vor dem fixierten Endtermin. Insgesamt werden 6 Häuser in Passivhaus-Bauweise, 9 Häuser mit Niedrigenergiestandard und 20 Passivhauswohnungen errichtet.

Erwähnenswert sind die Prinzipien, die sich die Gemeinde für das Projekt überlegt hat. Die Gemeindepolitik stellte sicher, dass die Wohnungen und Häuser nicht günstig gekauft und anschließend profitabel weiter verkauft werden können - schließlich wurde der Grund zu besten Konditionen angeboten. Mit einem Vorkaufsrecht der Gemeinde für die nächsten 20 Jahre wurde dem entgegengesetzt. Außerdem ließ sich die Gemeinde von den Häuslbauern, also jenen, die ihr Haus mit eigener Baufirma erstellen lassen, eine Bankgarantie für termingerechte Fertigstellung aushändigen. So wird sichergestellt, dass nach vorgegebener Zeit die Nachbarn von Baulärm und Schmutz befreit werden.

Wirtschaftsbund-Bezirksobfrau Junker zeigte sich beeindruckt von dem bestens durchdachten Projekt. Um möglichst energie-autark zu sein wurde sogar ein „Solar-Tausender“ seitens der Gemeinde beschlossen. „Wo in der Nähe von Innsbruck ist es noch möglich, 300qm voll erschlossenen Grund um 50.000.- Euro zu erhalten?“ zeigte sich die Bundesrätin beeindruckt über das Vorzeigebeispiel „leistbares Bauen“ im Bezirk Innsbruck-Land.

Fotounterschrift:
Foto 1: Bgm. Peer (rechts) erklärt das Projekt
Foto 2: v.l.n.r.: Bmst. Martin Schwaiger (Alpine-Bau), Bgm. Hansjörg Peer, WB-Bezirksobfrau BR Anneliese Junker, WB-Ortsobmann von Mutters Vize-Bgm. Gregor Reitmair, DI Martin Gamper & DI Dietmar Ewerz (Architekten Team K2)

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