Aus für Berglauf in Mutters

Der Muttereralm Berglauf war auf dem besten Weg zu einem echten Klassiker in der Laufszene!
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  • Der Muttereralm Berglauf war auf dem besten Weg zu einem echten Klassiker in der Laufszene!
  • hochgeladen von Manfred Hassl

(mh). "Leider müssen wir heute eine traurige Nachricht mitteilen, aber aus gemeindetechnischen Gründen wird es keinen weiteren Muttereralm Berglauf mehr geben! Wir bedauern dies sehr, da sehr viel Engagement und Herzblut in diesem Event steckt, jedoch ist es leider nicht bestimmt, dass diese Veranstaltung zum positiven heranwächst."
So steht es auf der Homepage des Muttereralm Berglaufs (www.runtothetop.at) geschrieben. Veranstalterin Cornelia Dendl präzisiert, was es mit den "gemeindetechnischen Gründen" aus ihrer Sicht auf sich hat: "Als mein Vater im Gemeindeamt den Termin 14. September fixieren wollte, gab es die knappe Auskunft, dass an diesem Tag eine Prozession stattfinden würde. Die Sperre des Ortszentrums stellt uns vor unlösbare Aufgaben. Schließlich ist dort auch die Feuerwehr im Einsatz, und es ist für unser kleines OK-Team unmöglich, Umleitungen zu organisieren."

Mangelnde Unterstützung
Für die Veranstalterin, die den Berglauf bereits viermal erfolgreich durchgeführt hat, ist dies aber nicht der einzige Grund: "Eine Verschiebung ist leider aus diversen Gründen nicht möglich, außerdem war die Unterstützung sowohl der Gemeinde als auch eventueller Sponsoren aus Mutters sehr gering. Ergo wird es künftig keine weitere Veranstaltung mehr geben!"
Unverständnis
Eine Entscheidung, die Bgm. Hansjörg Peer nicht nachvollziehen kann. Vor allem die Begründung gibt ihm Rätsel auf: "Bei einem zweiten Besuch im Gemeindeamt hat Herr Dendl vorgeschlagen, die Prozession zu verschieben. Bei allem Respekt – aber so etwas wird es nicht geben. Die Maria-Namen-Prozession wird seit Jahrzehnten immer am zweiten Sonntag im September abgehalten, und daran wird sich nichts ändern!" Auch der Sparwille der Gemeinde sei Faktum, so Peer weiter: "Leider wollte Herr Dendl nicht warten, bis ich eine Besprechung beendet hatte, sonst hätten wir darüber persönlich sprechen und vielleicht eine Lösung finden können, z.B. bei der Einrichtung einer Verkehrsumleitung. Ich wäre an einer positiven Lösung sehr interessiert, aber der Gemeinde oder gar der Kirche eine Schuld in die Schuhe zu schieben, geht eindeutig zu weit!"

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