Fußball
Das Tivoli-Stadion als Selbstbedienungsladen

Verzweiflung im Lager des FC Wacker: Die 0:4-Niederlage gegen Altach verlangte nach einem Gebet!
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  • Verzweiflung im Lager des FC Wacker: Die 0:4-Niederlage gegen Altach verlangte nach einem Gebet!
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  • hochgeladen von Manfred Hassl

0:4 gegen Altach – wer gedacht hatte, dass es nach den zuletzt gezeigten Leistungen beim FC Wacker Innsbruck nicht mehr tiefer gehen könnte, wurde am Dienstagabend eines Schlechteren belehrt!

Rund 2.700 Zuschauer interessierte der Abstiegskampf, in dem die Wackerianer bekanntlich die rote Laterne des Schlusslichts tragen. Für Staunen sorgte vor Anpfiff die Aufstellungsvariante von Coach Thomas Grumser, der einige Stammkräfte auf der Bank bzw. auf der Tribüne sitzen ließ und dafür junge Kräfte zum Einsatz brachte. Der Poker schien in der ersten Halbzeit aufzugehen: Das wieselflinke Trio Mattäus Tafferner, Sascha Horvath und Alex Gründler wirbelte die Altacher Abwehr einige Male durcheinander und kam auch zu Chancen. Der Torerfolg blieb wie so oft in letzter Zeit aus – was in erster Linie am Altacher Keeper Martin Kobras lag, der gleich zweimal in extremis rettete und seine Mannschaft im Spiel hielt. Auf dem Weg in die Kabine durften sich die Schwarz-Grünen sogar über den Applaus des Publikums freuen.

Zusammenbruch

Ab Wiederanpfiff übernahmen die Vorarlberger das Kommando – und freuten sich schließlich über weit geöffnete Tore im "Selbstbedienungsladen Tivoli-Stadion". Vier Tore binnen zwölf Minuten (63. bis 75. Minute) führten zum vollständigen Zusammenbruch. Dass sich auch ein Tiroler in die Toschützenliste eintragen konnte, war freilich kein Trost: Der Naviser Christian Gebauer sorgte mit dem 2:0 für eine Vorentscheidung – und die geschockte Wacker-Elf geriet daraufhin völlig aus den Fugen.
Wenigstens ist auf den Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg Verlass: Auch die Hartberger bezogen mit dem 2:4 gegen Rapid eine Niederlage – aber das man sich im Lager des FC Wacker überhaupt an einen derartigen "Strohhalm" klammern muss, ist schon traurig genug. Die Schlagzeilen in den Tagesmedien lauten deshalb wie folgt: "Ungebremst in die zweite Liga"!

Weitere Berichte: www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge

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