Stephanie Venier
Eine Weltcupkugel ist immer im Fokus!

Dem "Dienstfahrzeug" lässt Stephanie Venier derzeit beste Pflege zukommen – und auch sonst wird es dem Skistar nicht langweilig!
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Stephanie Venier aus Oberperfuss ist Österreichs schnellste Skifahrerin. Unternmauert wird dies mit einem 7. Platz und 233 Punkten in der Abfahrtsweltcupwertung, wo sie als bestplatzierte ÖSV-Läuferin aufscheint. Im Super-G steht sogar ein 5. Gesamtrang zu Buche. Auf den dritten Platz, den Teamkollegin Nicole Schmidhofer einnimmt, fehlen gerade mal zwölf Punkte. In der Weltcup-Gesamtwertung bilanziert Stephanie Venier mit 438 Punkten auf dem 14. Platz, nur knapp hinter den Teamkolleginnen Nina Ortlieb und Nicole Schmidhofer als drittbeste Österreicherin. Wir baten zum Interview.

Bezirksblätter: Angesichts dieser Bilanz darf man herzlich gratulieren – es hätte aber noch ein bissl mehr sein können. Kann man das so sehen?
Stephanie Venier:Danke für die Gratulation – es war eine gute Saison mit vielen starken, aber auch mit einigen durchwachsenen Rennen. Zuletzt zeigte die Kurve wieder steil nach oben und es war natürlich schade, dass die Saison ein vorzeitiges Ende gefunden hat.

Bezirksblätter: Hatte der Sturz in der zweiten Abfahrt in Lake Louise zu Beginn der Saison unmittelbar nach dem Stockerlplatz doch ärgere Auswirkungen?
Venier: Ein solcher Sturz bei hohem Tempo hat immer Nachwirkungen. Man muss aber auch sagen, dass wir im Gegensatz zur Vorsaison auch einige Male mit den Startnummern nicht immer das Glück auf unserer Seite hatten. Im vorletzten Rennen in Crans Montana gab es wieder einen Stockerlplatz. Vielleicht hätte noch ein bissl mehr rausgeschaut. Im Super-G hätte ich die Niki (Anm.: Nicole Schmidhofer) noch gerne eingeholt.

Mit dem dritten Platz in der ersten Abfahrt von Lake Louise gab es einen vielversprechenden Saisonbeginn!
  • Mit dem dritten Platz in der ersten Abfahrt von Lake Louise gab es einen vielversprechenden Saisonbeginn!
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Bezirksblätter: Wie geht man mit dem verfrühten Ende um – wirft das jetzt alle Pläne durcheinander?
Venier: Das Training geht vorerst daheim weiter – alles andere wird man sehen. Je nachdem, wie sich die Lage entwickelt, werden wir das Programm danach ausrichten. Im Juni wäre der Urlaub geplant gewesen – das fällt jetzt wahrscheinlich flach. Aber wichtiger ist, dass wir jetzt alle gesund bleiben.

Bezirksblätter: Langeweile in der Quarantäne?
Venier: Nein, keineswegs. Neben den Trainingseinheiten gibt es jetzt viel zu tun, wofür man sonst nur schwer Zeit hat, da geht es mir wie allen anderen auch. Dazu gehört u.a. auch die Autowäsche (lacht). Die gute Laune kommt mir jedenfalls nicht abhanden.

Bezirksblätter: Das merkt man auch immer in den Interviews: Immer fröhlich, immer echt tirolerisch. Gibt es auch eine grantige Stephanie?
Venier: Es bringt ja nichts, im Fernsehen grantig daherzukommen. Wenn es Fehler gegeben hat, werden diese mit Nachdruck analysiert und aufgearbeitet – aber das Publikum kann nichts dafür. An dieser Stelle auch einmal ein Dank an alle Fans, die mich immer unterstützen und mir die Daumen drücken.

Bezirksblätter: Ziele für die nächste Saison?
Venier: Gut Skifahren – und eine Weltcupkugel in den Speed-Bewerben ist immer im Fokus.

Bezirksblätter: Eine Frage muss gestellt werden: Stephanie Venier und die Mode – und da ist auch ein Spitzname, der öfters ins Spiel kommt. Nervt das „Tante-Gucci-Image“ manchmal?
Venier: Wenn es allzu oft strapaziert wird, kann es schon mal lästig sein. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass ich mich sehr für Mode interessiere. Und so wie andere Frauen geschminkt ins Büro gehen, lege ich auch auf der Piste darauf Wert. Das ist aber derzeit nur Nebensache. Ich möchte in erster Linie als Sportlerin wahrgenommen und an meinen Leistungen gemessen werden.

Auch abseits der Piste macht die modebewusste Stephanie stets beste Figur – hier bei der Sporthilfe-Gala 2017 als "Aufsteigerin des Jahres"!
  • Auch abseits der Piste macht die modebewusste Stephanie stets beste Figur – hier bei der Sporthilfe-Gala 2017 als "Aufsteigerin des Jahres"!
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Bezirksblätter: Kann Mode nach dem Karriereende von der Neben- zur Hauptsache werden?
Venier: Darüber denke ich derzeit nicht nach. Ich bin jetzt Skirennläuferin und nichts anderes. Was danach kommt, wird sich weisen.

Bezirksblätter: Fit mit Stephanie Venier – da gibt es was zum Mitmachen?
Venier: Auf meiner Facebookseite (https://www.facebook.com/venierstephanie/) gebe ich gerne Tipps für Übungen, die alle leicht ausführen können. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Menschen vorbeischauen und sich hier Tiipps und Anregungen holen. Wie gesagt: Bleibt’s gesund!

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