Kein Erfolgserlebnis für die ÖSV-Adler

Kamil Stoch aus Polen blieb von allen Witterungseinflüssen unbeeindruckt und segelte am Bergisel zum Sieg!
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  • Kamil Stoch aus Polen blieb von allen Witterungseinflüssen unbeeindruckt und segelte am Bergisel zum Sieg!
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Nein – es war kein Befreiungsschlag der ÖSV-Adler, denen erneut die Flügel gestutzt wurden. Diese Feststellung ist mit einem Blick auf die Ergebnisliste der dritten Tourneestation am Bergisel bar jeglicher Polemik oder Zurufen zu treffen. Polen. Deutschand und Norwegen mit gelegentlicher Einmischung von Slowenien und Japan – so lautet derzeit die Kräfteverteilung, mit der die Österreicher nur wenig zu tun haben. Aus Tiroler Sicht besonders enttäuschend: Weder Gregor Schlierenzauer noch Manuel Fettner schafften bei schwierigen Bedingungen den Einzug in den Finaldurchgang. Einen kleinen Lichtblick gab es für Michael Hayböck, der als 10. den totalen Absturz verhinderte. Stefan Kraft blieb erneut weit unter seinen Möglichkeiten und landete auf dem 24. Platz. Ansonsten klassierte sich nur mehr der Absamer Clemens Leitner auf dem 29. Rang unter den Top-30!

Sieg für den Triumphator

Der Mann der Stunde heißt Kamil Stoch aus Polen, der seiner Tournee-Show ein neues Kapitel hinzufügte: Mit zwei hervorragenden Sprüngen sicherte sich Stoch den dritten Tagessieg im dritten Bewerb. Er hat sowohl den Tournee-Gesamtsieg als auch den "Grand Slam" (vier Siege in den Tourneebewerben – bislang ist dies nur Sven Hannawald gelungen) zum Greifen nahe. Überschattet wurde das Springen vom schweren Sturz des Co-Favoriten Richard Freitag aus Deutschland, der damit alle Chancen auf den Tourneegesamtsieg im Schnee liegen ließ. Er wurde zur Untersuchung in die Klinik Innsbruck gebracht.

Das Ergebnis:

1. Kamil Stoch (Polen)
2. Daniel-Andre Tande (Norwegen)
3. Andreas Wellinger (Deutschland)
4. Andreas Stjernen (Norwegen)
5. Jernej Damian (Slowenien)
6. Junshiro Kobayashi (Japan)
7. Robert Johannsson (Norwegen)
8. Markus Eisenbichler (Deutschland)
9. Stephan Leye (Deutschland)
10. Michael Hayböck (Österreich)
11. Stefan Hula (Polen)
12. Karl Geiger (Deutschland)
13. Macej Kot (Polen)
14. Pjotr Zyla (Polen)
15. Jakub Wolny (Polen)

24. Stefan Kraft (Österreich)
29. Clemens Aigner (Österreich)
     

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