Schweighofer Götzens
Höchster Genuss aus der Metzgerei

Ingrid, Peter-Paul, Michael und Theresa (nicht im Bild) Schweighofer freuen sich über die Auszeichnung in einer herausfordernden Zeit.
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  • Ingrid, Peter-Paul, Michael und Theresa (nicht im Bild) Schweighofer freuen sich über die Auszeichnung in einer herausfordernden Zeit.
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Die Metzgerei Schweighofer in Götzens wurde mit der Aufnahme im „Genuss Guide 2020 – Geheimtipps und Schmankerln“ wiederum eine große Ehre zuteil. Eine Auszeichnung für höchste Qualität in einer herausfordernden Zeit unterstreicht die Bedeutung der Nahversorgung deutlich!

„Eine Traditionsmetzgerei, in der die 3. und 4. Generation nach überlieferten Rezepten bestes ausgesuchtes heimisches Fleisch mit edelsten Gewürzen und fachmännischem Know-how köstliche Spezialitäten in Spitzenqualität herstellen. So kommen die Bio-Hühner aus dem Stubaital, das Kalbfleisch ist reinstes Milchkalb aus dem Tiroler Unterland,  Schweinefleisch und Rindfleisch von ausgesuchter und bester Qualität kommen aus Oberösterreich. Zu Mittag kocht Juniorchef Michael herzhafte Gerichte. Ausgesuchte Delikatessen und Spezialitäten von heimischen und internationalen Produzenten ergänzen das hochwertige Sortiment.“
So steht es wörtlich im „Genuss Guide“.

Familienbetrieb

Die Geschichte  reicht bis ins Jahr 1926 zurück. In diesem Jahr gründete Ernst Abenthung, Großvater des heutigen Besitzers, zusammen mit seiner Frau Theresia die Metzgerei. 1970 übernahmen Josef und Heidi Schweighofer, Tochter von Ernst Abenthung, die Metzgerei und bauten sie aus. Seit 1998 führt Peter-Paul Schweighofer zusammen mit seiner Frau Ingrid die Metzgerei. Seit zehn Jahren arbeiten im Betrieb auch Sohn Michael, gelernter Koch und Metzger, und Tochter Theresa mit. Zwei weitere Mitarbeiter in der Produktion komplettieren das Team.
„Dass unsere Kinder im Betrieb tätig sind, ist ein großes Glück“, so Peter-Paul und Ingrid Schweighofer unisono. „Es ist ja bekannt, dass die Zahl der Metzgereibetriebe zurückgegangen ist. Das hat aber selten wirtschaftliche Gründe. Vielfach ist einfach kein Nachfolger mehr da, der den Betrieb übernehmen kann oder will.“

Herausforderungen

„Vor allem der erste Lockdown war eine schwierige Zeit“, erinnert sich Peter-Paul Schweighofer, der als Innungsmeister nicht nur den eigenen Betrieb, sondern auch viele weitere der Branchenunternehmen im Auge hat. „Es gab in der ersten Zeit große Probleme bei den Zulieferungen. Da galt es, eigene Konzepte zu erstellen, um im Notfall die Versorgung der heimischen Bevölkerung gewährleisten zu können.“
In dieser Phase gab es auch andere Unklarheiten. „Zu Beginn standen nur Öffnungen der Supermärkte im Raum. Es war eine große Aufgabe, dass auch die regionalen Nahversorger wie Metzger, Bäcker, Konditoren etc. offen halten konnten. Dies wurde zu Beginn mangelhaft kommuniziert. Die Wichtigkeit hat sich dann aber sehr bald herausgestellt.“

Die Bedeutung der Nahversorgung durch die Spezialisten wurde deutlich unter Beweis gestellt.
  • Die Bedeutung der Nahversorgung durch die Spezialisten wurde deutlich unter Beweis gestellt.
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Corona-Fälle

… in  großen Schlachtbetrieben in Deutschland sorgten ebenfalls für Unruhe. „Das haben wir aber auch als Chance gesehen“, so Schweighofer. „Im Preiskampf können wir nicht mitmischen – aber in der Qualität, im Kundenservice und über das Vertrauen, das sich die heimischen Metzgereibetriebe erarbeitet haben, ist eine Positionierung in schwieriger Zeit gelungen. Trotzdem war es in der Funktion als Innungsmeister notwendig, viele Metzgereibetriebe, die stark gastronomieabhängig sind, zu unterstützen – finanziell und auch moralisch! In bester Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer wurde auch das geschafft.“

Verordnungen

Mit Verordnungen und Sicherheitskonzepten hat auch der Metzger- und Innungsmeister manchmal seine Schwierigkeiten. „Da gab es doch viele Unsicherheiten. Wenn ich ein Konzept bekomme, sollte man doch annehmen, dass dies Gültigkeit hat. Am nächsten Tag kam eine Änderung der Verordnung und am übernächsten eine Änderung der geänderten Verordnung mit weiteren Verschärfungen. Das war und ist schwer nachvollzieh- und umsetzbar."

Dank an Kunden

Eine Botschaft ist Peter-Paul und Ingrid Schweighofer besonders wichtig: „Ein herzlicher Dank gilt unseren vielen Kunden, die alle Vorschriften in großartiger Art und Weise einhalten.“
Die Zugangsbeschränkungen führen oft dazu, dass es „Standzeiten außerhalb des Geschäftes gibt“. Die Maskenpflicht wird fast ausnahmslos eingehalten – und wenn doch mal ein Hardcore-Verweigerer erscheint, wird er höflich, aber doch bestimmt des Geschäftes verwiesen."

Kochen ist wieder „in“

Ein Trend zeichnet sich in der Lockdown-Zeit klar ab, berichtet Ingrid Schweighofer: „Die Schließung der Gastronomie fördert die Eigeninitiative am eigenen Herd. Kochen ist wieder in – und gerade hier kommt es auf beste Beratung an. Es gibt auch viele Kunden, die sich sehr wohl über die Herkunft des Fleisches, über das Tierwohl und vieles andere informieren wollen. Wir stellen mit Freude fest, dass das Vertrauen in den Nahversorger gewachsen ist.“

Qualität hat seinen Preis

Bei diesem Thema will Peter-Paul Schweighofer nichts im Dunklen lassen. „Das stimmt – hervorragende Qualität kann auch entsprechend begründet werden. Beim Metzger sind beispielsweise nicht nur die Herkunft und weitere Faktoren entscheidend, sondern gewisse Zeitabläufe von der Schlachtung bis zur Bereitstellung an der Verkaufstheke. Diese werden im Fachbetrieb sehr genau eingehalten. Wer mehr darüber wissen will, bekommt bei den Metzgereibetrieben jederzeit Auskünfte.“

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www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge

Ingrid, Peter-Paul, Michael und Theresa (nicht im Bild) Schweighofer freuen sich über die Auszeichnung in einer herausfordernden Zeit.
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