29.08.2012, 11:36 Uhr

Neue Skulptur eines Völser Künstlers auf der VKW - VölserKunstWiese

Herbert Winkler bei der Endfertigung seiner neuen Skulptur
Völs: VölserKunstWiese | Die VKW - VölserKunstWiese ist wieder um ein Exponat reicher geworden.
Das neue Kunstwerk nennt sich "Gleditschie" und stammt vom Völser Künstler Herbert Winkler, der damit nach seinen beiden bereits ausgestellten Motorsägearbeiten "Adlerbank" und "Kauz" ein weiteres Exponat für die Kunstwiese beigesteuert hat.

Zum Kunstwerk:
Die Skulptur trägt den deutschen Namen des Baumes, aus dem sie gefertigt wurde.
Die Gleditschien, auch Lederhülsenbäume genannt, sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Der Gattungsname ehrt Johann Gottlieb Gleditsch (1714 -1786), Direktor des Berliner Botanischen Gartens.
Beim Baum handelt es sich um ein Exemplar der Gleditsia triacanthos inermis der im botanischen Garten Innsbruck wuchs und gut 100 Jahre alt war. Im Sommer wurde er Opfer eines Sturmes.
Die Amerikanische Gleditschie (Gleditsia triacanthos), wird auch falscher Christusdorn genannt, weil der Stamm dornenbewehrt ist, mit großen Büscheln starker, verzweigter Dornen, die bis 30 cm lang sind.
Die Unterart aus der diese Skulptur gefertigt wurde trägt den Beinamen inermis, was so viel heißt, dass sie dornenlos ist.
Das Holz ist mit 72g je cm3 (also gut 720kg je Kubikmeter) ziemlich schwer. Das Kernholz hat eine charakteristische rote Farbe, während das Splintholz von gelbweißer Farbe ist. Das Holz hat eine dekorative Struktur. Die Holzstrahlen sind mit bloßem Auge zu erkennen. Gleditschie wird für Möbel und Paneele verwendet. Wegen seiner Dauerhaftigkeit und Härte findet es auch z.B. Verwendung für Brückenbauten und Schwellen.

Mehr Bilder zur Kunstwiese: Bildergalerie VKW
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