17.12.2017, 12:03 Uhr

Bahn frei für Peter Anich zwei!

Blick voraus: Bürgermeisterin Johanna Obojes-Rubatscher und Bergbahnen-GF Hubert Deutschmann (Foto: Stephanie Kapferer)
Oberperfuss: Stiglreith |

Die neue Einseilumlaufbahn "Peter-Anich II" der Oberperfer Bergbahnen wurde offiziell in Betrieb genommen!

Pünktlich zum Start der Skisaison wurde im Rahmen der Eröffnungsfeier die neue 8-Personen-Gondelbahn "Peter-Anich II" am Rangger Köpfl eingeweiht. Innerhalb von vier Monaten wurde die neue Anlage in Rekordzeit fertiggestellt und löst damit den in die Jahre gekommenen Schlepplift Stiglreith-Sulzstich ab. Natürlich ist die Freude darüber nicht nur bei Bgm. Johanna Obojes-Rubatscher riesengroß, sondern auch beim Geschäftsführer der Bergbahnen Oberperfuss, Hubert Deutschmann.
Ein besonderes Schmankerl bietet die neue Gondelbahn nicht nur für Skifahrer, sondern auch für alle Rodelbegeisterten. Durch die direkte Anbindung an die bereits bestehende Winterrodelbahn steht einer beschwingten Fahrt auf der mit rund acht Kilometern längsten beleuchteten Rodelbahn Tirols nun nichts mehr im Weg. "Diese komfortable 8-Personen-Gondelbahn ist eine Grundlage der Existenzsicherung eines Naherholungsgebietes und Wintersportgebietes für den hiesigen Tourismus", ist die Bürgermeisterin überzeugt.

6 Minuten zum Sulzstich

Mit einer Förderkapazität von derzeit 1.000 Personen pro Stunde befördert die neue Gondelbahn die Gäste in knapp 6 Minuten zum Sulzstich (Mittelstation) auf 1.650 m des vielseitigen Schigebietes. Die Bauzeit betrug 4 Monate, die Kosten belaufen sich auf 4,6 Millionen €uro.

Urgesteine der Bergbahnen

Im Jahre 1967 wurde die erste Liftanlage in Oberperfuss erbaut und bereits ein Jahr später in Betrieb genommen. Ein Mitglied der ersten Stunde ist Karl Ertl. Als erster Betriebsleiter der Bergbahnen Oberperfuss gehörte er zusammen mit dem damaligen Maschinisten Fritz Kofler zum Stammpersonal. Selbstverständlich ließen sich die beiden Urgesteine  die Eröffnung und damit einen Höhepunkt in der Geschichte der der Oberperfer Bergbahnen nicht entgehen.
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