18.06.2017, 15:00 Uhr

Eine Feuerwehr und vier Gründe zum Feiern

Pfarrer Erich Saurwein segnete das neue Kleinlöschfahrzeug mit Spezialausrüstung.

Die Feuerwehr Ranggen begeisterte mit pfiffigen Ideen und einer Riesenfete!

Wenn in Ranggen groß gefeiert wird, dann werden auch pfiffige Ideen ausgebrütet – da macht die Feuerwehr keine Ausnahme. So geschehen am Wochenende, wo die Einsatzmannschaft nicht nur 122 Jahre Bestand feierte, sondern auch die Florianifeier, eine Fahrzeugweihe und einen Abschnittsbewerb ausrichtete!
122 Jahre? Jawohl – runde Jubiläen werden schließlich anderswo genug gefeiert! Den wahren Grund verriet Kommandant Bruno Gratl: "Unser Einsatzfahrzeug ist in die Jahre gekommen. Bis zur 125-Jahr-Feier hätte das Fahrzeug nicht mehr durchgehalten." Der Feuerwehr-Notruf 122 erschien den Florianijüngern zwar als unrundes, aber durchaus herzeigbares Jubiläumsdatum – und so konnte das nagelneue Kleinlöschfahrzeug mit an die Gegebenheiten in Ranggen angepassten Ausrüstung von Pfarrer Erich Saurwein gesegnet werden. Beate Gratl fungierte als Fahrzeugpatin.

Ehrungen

In Anwesenheit von Lds.-FW-Kdt. Ing. Peter Hölzl, Bez.-FW-Insp. Michael Neuner, Abschnittskdt. Ernst Wegscheider, Bezirksschriftführer Thomas Rainer, Bgm. Manfred Spiegl und LA Rudolf Nagl als Vertreter des Landes Tirol wurden auch Ehrungen vorgenommen:
Franz Abfalterer wurde die Ehrenmitgliedschaft der FF Ranggen verliehen. Kdt.-Stv. Martin Dag konnte das Verdienstzeichen in Gold entgegennehmen, Ernst Rofner und Egon Spiegl wurde das Verdienstzeichen in Bronze überreicht. Seitens des Landes-Feuerwehrverbandes gab es das Verdienstzeichen in Bronze für Hubert Kuprian und Kommandant Bruno Gratl. Bgm. Manfred Spiegl wurde die Floriani-Plakette überreicht.

Kuhstall und mehr

Apropos pfiffige Ideen: DJ Alex Weber, die Zillertaler Mander und die heimsichen Harfonie-Girls bedeuten an sich schon ein Unterhaltungsprogramm der Extraklasse. Zusätzlich gab es noch eine Disco im adaptierten Kuhstall, der Landes-FW-Kdt. Peter Hölzl nach augenscheinlich ausgiebigem Lokalaugenschein das beste Zeugnis ausstellte. Dem Pauschallob wollte sich LA Rudolf Nagl nicht ganz anschließen – er würde als Bauer im Stall die Kuh dem Lautsprecher vorziehen. Der Rest der Anwesenden wollte sich nicht äußern, wiewohl so manchem anzusehen war, dass sie eher zur Meinung des Kommandanten tendierten und die Nacht im Kuhstall sehr, sehr, sehr lange gedauert haben musste ...
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