29.12.2017, 17:07 Uhr

HBLFA-Fragestellungen zum Klimawandel

Direktor Mag. Ronald Zecha und Klassenvorständin Mag. Gabriele Pallua freuen sich mit Leonhard Auer über seine Auszeichnung des k.i.d.Z.21-Austria-Teams. (Foto: HBLFA)

HBLFA-Kematen-Schüler Leonhard Auer aus Schmirn erhielt für sein Projekt vom Uni-Institut für Geografie den 1. Preis!

Ende Juni 2017 verbrachten die Schülerinnen und Schüler der 1A- und 2A -Aufbaulehrgänge an der HBLFA Tirol in Kematen eine Alpine Research Week im Universitätszentrum in Obergurgl im Rahmen des k.i.d.Z.21 Projektes. „Das Projekt „k.i.d.Z.21-Austria“ zielt darauf ab, die Wahrnehmung und das Bewusstsein der Jugendlichen in Österreich bezüglich des Klimawandels zu erhöhen und ihre Handlungs- und Anpassungsfähigkeit zu stärken“ (siehe Website des Instituts für Geographie der Universität Innsbruck).

Schwerpunkt: Folgen für Mensch und Umwelt

Die Schwerpunkte dieser Woche lagen beim Klimawandel und den daraus resultierenden Folgen für Mensch und Umwelt. Koordinatorin Mag. Gabriele Pallua erarbeitete mit den SchülerInnen während des Schuljahres individuelle Fragestellungen, die in dieser Woche in Kooperation mit der Universität Innsbruck, Expertinnen und Experten des "k.i.d.Z.21 Netzwerkes" und Geographie-StudentInnen aus Wien vertieft betrachtet wurden. Das Thema konnte dabei frei gewählt werden.

Schulwegberechnung Schmirn – Kematen

Der 19-jährige Leonhard Auer aus Schmirn, der nach der Fachschule Rotholz derzeit den 2A-Aufbaulehrgang in Kematen besucht, beschäftigte sich intensiv mit den Kosten und Auswirkungen des Individualverkehrs. Er überlegte, wie er am besten die Vor- und Nachteile seines Schulwegs mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und Bahn) bzw. eigenem Pkw von Schmirn nach Kematen in Tirol und retour, jeweils einmal wöchentlich als Internatsschüler, gegenüberstellen kann.

Best of 700 TeilnehmerInnen

Sein Projektbeitrag „Vergleich von Fahrweisen und Verkehrsmitteln“ wurde vor kurzem vom Institut für Geographie der Universität Innsbruck mit dem 1. Platz belohnt. Leonhard Auer konnte mit seiner Methodik und der Darstellung seiner Ergebnisse nicht nur an der HBLFA Tirol überzeugen, sondern ging von den rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern 2017 Österreichs als Sieger hervor. Der Urteil der Jury war klar: "Der Beitrag stellt einen deutlichen Bezug zum Klimawandel her, zeigt hohe Eigenständigkeit und Kreativität und ist darüber hinaus sachlich korrekt!"
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